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  • Xavier Bertrand fordert Boykott der COP29 in Aserbaidschan nach Vorwürfen der Einmischung

    Xavier Bertrand fordert Boykott der COP29 in Aserbaidschan nach Vorwürfen der Einmischung

    Hintergrund der Vorwürfe

    In den sozialen Medien hat Frankreich eine „massive und koordinierte Verbreitung“ von Inhalten entdeckt, die die französische Polizei beschuldigen, auf separatistische Demonstranten in Neukaledonien zu schießen. Diese Inhalte wurden mit „aserbaidschanischen Akteuren“ in Verbindung gebracht.

    Xavier Bertrands Reaktion

    Xavier Bertrand, Präsident der Partei Les Républicains in der Region Hauts-de-France und Präsidentschaftskandidat für 2027, reagierte auf diese Vorwürfe, indem er Frankreich aufforderte, die COP29 zu boykottieren. Die Klimakonferenz soll Ende des Jahres in Baku, Aserbaidschan, stattfinden. Bertrand erklärte am Sonntag, dem 19. Mai, auf Radio J, dass die französische Regierung die aserbaidschanische Botschafterin einbestellen sollte, um den genauen Einfluss Aserbaidschans zu klären. Bertrand vermutet, dass Aserbaidschan versucht, Frankreich zu destabilisieren, besonders wegen dessen Unterstützung für Armenien im andauernden Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach.

    Forderung nach diplomatischer Klarheit

    Bertrand betonte, dass die vermeintlichen Einmischungen in Neukaledonien und der Verdacht auf Aserbaidschan als Drahtzieher die französische Regierung dazu veranlassen sollten, nicht an der COP29 in Baku teilzunehmen. „Sie suchen nach Wegen, uns zu destabilisieren“, sagte Bertrand und unterstrich die Notwendigkeit, eine klare Haltung gegenüber solchen Einmischungen einzunehmen.

    Reaktion aus Aserbaidschan

    Aserbaidschan wies die Vorwürfe entschieden zurück und bezeichneten sie als „unbegründet“. Man habe diese Anschuldigungen „zu jeder Zeit vollständig“ abgelehnt und betont, dass es keine Beweise für eine solche Einmischung gebe.

    Politische Dimension

    Die Vorwürfe und die darauf folgende Reaktion haben eine politische Dimension, die über die Ereignisse in Neukaledonien hinausgeht. Sie spiegeln die Spannungen zwischen Aserbaidschan und Frankreich wider, insbesondere im Kontext der französischen Unterstützung für Armenien im Konflikt um die Region Bergkarabach.

    Auswirkungen auf die COP29

    Sollte Frankreich tatsächlich die COP29 boykottieren, könnten die globalen Klimaverhandlungen beeinträchtigt werden. Die Konferenz ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel, und ein Boykott könnte sowohl diplomatische Spannungen verschärfen als auch den internationalen Klimaschutz behindern.

    Xavier Bertrands Forderung nach einem Boykott der COP29 in Aserbaidschan stellt eine Reaktion auf die vermeintliche Einmischung Aserbaidschans in die inneren Angelegenheiten Frankreichs dar. Die nächsten Schritte der französischen Regierung und die diplomatischen Reaktionen werden zeigen, wie diese Spannungen gelöst werden können und welche Auswirkungen dies auf die internationalen Klimaverhandlungen haben wird.

  • Krieg in der Ukraine: „Die Invasoren verlieren ihre Infanterie und ihr Material“, so Wolodymyr Selenskyj

    Krieg in der Ukraine: „Die Invasoren verlieren ihre Infanterie und ihr Material“, so Wolodymyr Selenskyj

    In der Nacht haben russische Kräfte 61 ukrainische Drohnen abgeschossen, wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gab. Die Drohnen zielten hauptsächlich auf Krasnodar und die Region Belgorod, während ein Drohne und neun US-amerikanische ATACMS-Raketen auf die Krim abgeschossen wurden.

    Gleichzeitig vermeldete die ukrainische Armee den Abschuss von 37 russischen Drohnen über mehreren Oblasten, darunter Kiew, Odessa und Cherson. Dieser fortlaufende Drohnenkrieg zeigt die Intensität und Technologisierung des aktuellen Konflikts.

    Kampf um Wovtschansk

    Die Kämpfe in der Region Wovtschansk dauern an. Laut dem ukrainischen Gouverneur Oleg Synegubow nutzen die Russen Panzer und Artillerie, um die Stadt zu zerstören. Vor dem Krieg lebten hier 18.000 Menschen, doch die anhaltenden Kämpfe haben die Bevölkerung dezimiert. Etwa 100 Personen sind noch in der Stadt geblieben, die sich inmitten heftiger kriegerischer Auseinandersetzungen befindet.

    Selenskyjs tägliche Ansprache

    In seiner abendlichen Ansprache an die Nation betonte Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verluste auf russischer Seite. „Die Invasoren verlieren ihre Infanterie und ihr Material, es ist eine erhebliche Niederlage“, erklärte er. Diese Aussagen sollen die Moral der ukrainischen Bevölkerung stärken und den Widerstandswillen bekräftigen.

    Evakuierungen und humanitäre Lage

    Nahezu 10.000 Menschen mussten ihre Häuser in der Region Charkiw verlassen. Laut Gouverneur Synegubow wurden insgesamt 9.907 Personen evakuiert. Tragischerweise kamen zwei Zivilisten im Alter von 70 und 83 Jahren ums Leben, als sie versuchten, Wovtschansk zu verlassen.

    Mobilisierung und Rekrutierung

    Angesichts der Verluste und der Notwendigkeit, die Truppen aufzufüllen, hat die Ukraine das Mindestalter für die Mobilisierung auf 25 Jahre gesenkt. Präsident Selenskyj räumte ein, dass es an ausreichend militärischen Kräften fehle. „Es gibt eine beträchtliche Anzahl leerer Brigaden“, sagte er. Um dem entgegenzuwirken, hat die Regierung auch die Rekrutierung von Gefangenen in Betracht gezogen, die im Gegenzug eine vorzeitige Entlassung erhalten könnten.

    Strategische Bedeutung der Drohnenangriffe

    Die nächtlichen Drohnenangriffe beider Seiten unterstreichen die strategische Bedeutung dieser Technologie im modernen Krieg. Drohnen bieten eine Möglichkeit, tief in feindliches Gebiet vorzudringen und strategische Ziele zu treffen, ohne menschliche Verluste auf der eigenen Seite zu riskieren. Diese Angriffe sind nicht nur militärisch relevant, sondern haben auch psychologische Auswirkungen, da sie die Verwundbarkeit beider Seiten aufzeigen.

    Perspektiven und Herausforderungen

    Der Konflikt in der Ukraine bleibt komplex und vielschichtig. Während die Ukraine weiterhin ihre Souveränität verteidigt und versucht, ihre Gebiete zurückzuerobern, setzt Russland auf seine überwältigende Feuerkraft und technologische Überlegenheit. Die internationale Gemeinschaft beobachtet gespannt die Entwicklungen, während humanitäre Organisationen weiterhin versuchen, die Zivilbevölkerung zu schützen und zu unterstützen.

    Wie lange der Krieg noch andauern wird und welche Wendungen er nehmen wird, bleibt ungewiss. Doch die täglichen Berichte von Verlusten, Kämpfen und Evakuierungen zeigen die harte Realität eines Konflikts, der keine einfachen Lösungen kennt.

    Der Krieg in der Ukraine zeigt die brutale Realität moderner Kriegsführung, in der Technologie, Strategie und menschliches Leid untrennbar miteinander verbunden sind. Präsident Selenskyjs Worte und die Berichte über die anhaltenden Kämpfe in Wovtschansk verdeutlichen die Entschlossenheit der Ukraine, ihre Freiheit zu verteidigen, trotz der hohen Kosten und Herausforderungen.

  • Lundi de Pentecôte: Was bedeutet der Tag der Solidarität für Arbeitnehmer in Frankreich?

    Lundi de Pentecôte: Was bedeutet der Tag der Solidarität für Arbeitnehmer in Frankreich?

    Der Lundi de Pentecôte, traditionell ein freier Tag, hat sich in den letzten Jahren zu einem Tag der Solidarität gewandelt. Doch was bedeutet das konkret für Arbeitnehmer in Frankreich? Müssen Sie an diesem Tag arbeiten und werden Sie dafür bezahlt? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um diesen besonderen Tag. Historischer Hintergrund Der Montag nach […]

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  • Francis Ford Coppola und „Megalopolis“: Eine Kritik an Amerika und Donald Trump

    Francis Ford Coppola und „Megalopolis“: Eine Kritik an Amerika und Donald Trump

    Francis Ford Coppola, einer der größten Regisseure unserer Zeit, hat mit seinem neuesten Werk „Megalopolis“ eine epische Vision auf die Leinwand gebracht, die im Wettbewerb um die prestigeträchtige Palme d’Or beim Festival de Cannes steht. Dieser Film ist nicht nur ein cineastisches Ereignis, sonder…

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  • Neukaledonien: Touristen gefangen im Urlaubsparadies

    Neukaledonien: Touristen gefangen im Urlaubsparadies

    Stellen Sie sich vor, Sie buchen einen Traumurlaub im Pazifik – und außerdem in einem Land, das Teil der Europäische Union ist – , nur um plötzlich inmitten von Unruhen festzusitzen. Genau das erleben momentan viele Touristen in der idyllischen französischen Inselgruppe Nouvelle-Calédonie (Neukaledonien). Neukaledonien ist ein Departement Frankreichs, ein integraler Teil des französischen Staatsgebiets, und galt daher in den Augen vieler Touristen als ein ausgesprochen sicheres Reiseziel.

    Unerwartete Verlängerung des Urlaubs

    Die Schließung des Flughafens von Nouméa-Magenta bis mindestens Dienstag, den 21. Mai, hat zur Folge, dass zahlreiche Touristen auf der Insel gestrandet sind. Was als erholsamer Urlaub geplant war, wurde durch die aktuellen politischen Unruhen und gewaltsamen Ausschreitungen auf der Insel zu einem unfreiwillig verlängerten Aufenthalt in Angst.

    Erste Eindrücke

    Zu den Betroffenen gehören Wen-Han Chang und Chih-Ming Cheng aus Taiwan. Kaum angekommen, wurden sie mit Nachrichten über Streiks und geschlossene Geschäfte konfrontiert. „In Taiwan gibt es nichts Vergleichbares“, sagten sie. Schon auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt bemerkten sie die brennenden Barrikaden und spürten die Hitze der Flammen aus nächster Nähe.

    Während eines Tauchgangs am nächsten Tag sahen sie erneut dicke Rauchschwaden zum Himmel aufsteigen. Zurück im Hotel erfuhren sie, dass ein Ausgangssperre verhängt wurde. „Erst da wurde uns klar, wie ernst die Lage wirklich ist.“

    Ein ungewolltes Abenteuer

    Je länger die Unruhen andauern, desto spürbarer wird die Anspannung. Sie lernten Yikai, einen britischen Touristen, kennen, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat. „Wir haben viele Barrikaden gesehen, verstärkt mit Steinen und von bewaffneten Personen bewacht. Manche sagten, sie bereiteten sich auf einen Bürgerkrieg vor.“

    Ungewisse Zukunft

    Wen-Han, Chih-Ming und Yikai wissen nicht, wann sie nach Hause zurückkehren können. Sie haben ihre jeweiligen Botschaften informiert und hoffen auf eine baldige Evakuierung. Yikai kommentierte die Situation mit Galgenhumor: „Ich glaube, wir sind die unglücklichsten Touristen der Welt!“

    Auswirkungen auf den Tourismus

    Diese Ereignisse werfen ein Schlaglicht auf die fragilen Bedingungen in touristischen Destinationen, die von politischen und sozialen Unruhen betroffen sind. Die Schließung des Flughafens und die daraus resultierende Isolation der Touristen haben nicht nur Auswirkungen auf deren persönliche Pläne, sondern auch auf das Image der Region als sicheres Reiseziel.

    Was sollten Reisende tun, wenn sie sich in einer ähnlichen Situation wiederfinden? Die Kommunikation mit Botschaften und Konsulaten ist der erste Schritt. Zudem können Informationen aus lokalen Medien und offiziellen Quellen helfen, die Lage besser einzuschätzen und sicher zu bleiben.

    Ein unvergessliches Erlebnis – aber nicht im positiven Sinne

    Für die gestrandeten Touristen in Neukaledonien wird dieser Urlaub unvergesslich bleiben – allerdings aus den falschen Gründen. Es zeigt, wie schnell sich Traumferien in ein Alptraum-Szenario verwandeln können, wenn äußere Umstände unvorhersehbar eskalieren. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Situation bald beruhigt und die Reisenden sicher nach Hause zurückkehren können.

    Haben Sie sich jemals gefragt, wie Sie in solch einer Lage reagieren würden?

  • Spektakulärer Raubüberfall auf Luxusboutique nahe den Champs-Élysées

    Spektakulärer Raubüberfall auf Luxusboutique nahe den Champs-Élysées

    Ein neuer, spektakulärer Raubüberfall erschüttert Paris. Am Samstag, dem 18. Mai, wurde die berühmte Bijouterie Harry Winston im 8. Arrondissement erneut Ziel eines bewaffneten Überfalls.

    Der Überfall im Detail

    Gegen 11:40 Uhr stürmten mehrere bewaffnete Täter die exklusive Bijouterie an der Avenue Montaigne, nur einen Steinwurf von den berühmten Champs-Élysées entfernt. Laut einer Polizeiquelle nutzten die Räuber Motorräder, um ihre Tat auszuführen und anschließend zu fliehen. Dabei wurde ein Schuss außerhalb des Geschäfts abgefeuert, jedoch kam glücklicherweise niemand zu Schaden.

    Die Polizei berichtete, dass die Täter mit Gewehren bewaffnet waren – eine Tatsache, die die Schwere und Gefährlichkeit des Überfalls unterstreicht. Die genaue Höhe des Werts der gestohlenen Schmuckstücke bleibt bisher unbekannt, eine umfassende Untersuchung wurde eingeleitet und die Brigade de Répression du Banditisme der Pariser Kriminalpolizei hat den Fall übernommen.

    Harry Winston: Ein wiederholtes Ziel

    Diese Bijouterie hat eine bewegte Geschichte was Überfälle betrifft. Bereits in den Jahren 2007 und 2008 wurde das Geschäft Ziel zweier Raubüberfälle, bei denen insgesamt 900 Schmuckstücke entwendet wurden. Der Schaden wurde damals von der Versicherung auf beeindruckende 78,9 Millionen Euro beziffert – eine der größten Summen weltweit in solchen Fällen.

    Die Täter jener Überfälle wurden 2015 vor Gericht gestellt. Acht Männer erhielten Haftstrafen von neun Monaten bis zu 15 Jahren. Diese Vorkommnisse machen deutlich, dass Harry Winston nicht nur wegen seines luxuriösen Schmucks, sondern auch aufgrund seiner mangelnden Sicherheitsvorkehrungen immer wieder in den Fokus krimineller Banden gerät.

    Die Reaktionen und weitere Schritte

    In Reaktion auf den aktuellen Überfall begab sich ein Staatsanwalt persönlich an den Tatort, um die Untersuchungen zu überwachen. Die schnelle Reaktion der Justizbehörden zeigt, wie ernst die Situation genommen wird.

    Die Bewohner und Geschäftsleute des 8. Arrondissements sind erschüttert, dass ihre Nachbarschaft erneut Schauplatz eines derartigen Verbrechens wurde. Die Avenue Montaigne, bekannt für ihre luxuriösen Boutiquen und als Synonym für Eleganz und Reichtum, steht nun wieder im Rampenlicht – allerdings aus unerfreulichem Anlass.

    Sicherheit in der Luxusbranche

    Dieser Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Luxusgeschäften auf. Trotz modernster Sicherheitsmaßnahmen scheint es Kriminellen immer wieder zu gelingen, erfolgreich zuzuschlagen.

    Wie können sich diese Geschäfte besser schützen? Wäre ein verstärkter Einsatz von Sicherheitspersonal oder technologischen Überwachungsmethoden eine Lösung? Diese Fragen werden sicher in den kommenden Wochen intensiv diskutiert werden.

    Der Raubüberfall auf die Bijouterie Harry Winston nahe der Champs-Élysées ist ein weiteres Kapitel in der Geschichte krimineller Aktivitäten gegen Luxusgeschäfte in Paris. Trotz der immer besseren Sicherheitsvorkehrungen bleibt die Attraktivität solcher Ziele für Kriminelle hoch. Die laufenden Ermittlungen werden hoffentlich mehr Licht in die Geschehnisse bringen und dazu beitragen, künftige Überfälle zu verhindern.

  • Mona Lisa: Das Lächeln, das die Welt verzaubert

    Mona Lisa: Das Lächeln, das die Welt verzaubert

    Kaum ein Kunstwerk hat die Menschheit so sehr fasziniert wie die Mona Lisa. Aber wie gelangte dieses Meisterwerk nach Frankreich? Welche Bedeutung hat sie für die Franzosen und warum nimmt sie einen so hohen Stellenwert in der französischen Kultur ein? Tauchen wir ein in die spannende Geschichte dieses ikonischen Gemäldes. Wie die Mona Lisa nach […]

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  • Pfingsten: Ein Fest der Gemeinsamkeit und Hoffnung

    Pfingsten: Ein Fest der Gemeinsamkeit und Hoffnung

    Pfingsten – ein Fest, das im christlichen Kalender eine besondere Bedeutung hat und in vielen Ländern mit unterschiedlichen Traditionen gefeiert wird. In Frankreich und Deutschland hat dieses Fest tiefe Wurzeln, doch die Art und Weise, wie es begangen wird, zeigt interessante kulturelle Unterschiede.

    Pfingsten in Frankreich: Ein Fest der Gemeinschaft

    In Frankreich ist Pfingsten ein wichtiger Feiertag. Der „Lundi de Pentecôte“, also der Pfingstmontag, ist ein gesetzlicher Feiertag, an dem die meisten Menschen frei haben. Die Kirchen sind gut besucht, denn die Feier des Pfingstfestes erinnert an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel – ein Ereignis, das als Geburtsstunde der Kirche gilt. Gottesdienste sind geprägt von festlicher Musik, Gebeten und besonderen Liturgien.

    Ein besonderer Aspekt des französischen Pfingstfestes ist der Fokus auf Gemeinschaft. Viele Gemeinden organisieren Feste und gemeinsame Mahlzeiten, die oft im Freien stattfinden, wenn das Wetter es zulässt. Es ist eine Zeit, in der Familien und Freunde zusammenkommen, um zu feiern, zu essen und die Gemeinschaft zu genießen. Der Gedanke der Einheit und des Zusammenhalts steht im Vordergrund.

    Interessanterweise gibt es in Frankreich auch einen sozialen Aspekt dieses Feiertags. Seit 2004 ist der Pfingstmontag offiziell als „Jour de solidarité envers les personnes âgées“ (Tag der Solidarität mit älteren Menschen) bekannt. Viele Franzosen arbeiten freiwillig an diesem Tag, um den Erlös an Organisationen zu spenden, die sich um ältere Menschen kümmern. Das zeigt ein tiefes Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität.

    Pfingsten in Deutschland: Tradition und Naturerlebnis

    Auch in Deutschland ist Pfingsten ein bedeutender Feiertag. Der Pfingstmontag ist ebenfalls ein gesetzlicher Feiertag, und viele Menschen nutzen das verlängerte Wochenende für Kurzurlaube und Ausflüge in die Natur. Es ist eine Zeit, in der viele traditionelle Bräuche gepflegt werden. In einigen Regionen Deutschlands werden beispielsweise Pfingstbäume oder Maien aufgestellt, eine Tradition, die das Erwachen der Natur im Frühling symbolisiert.

    Die religiösen Feierlichkeiten in Deutschland ähneln denen in Frankreich, mit festlichen Gottesdiensten und Prozessionen. In katholischen Regionen, wie in Bayern, sind Pfingstprozessionen, bei denen Gläubige betend und singend durch die Straßen ziehen, besonders beliebt. Diese Prozessionen erinnern an die Verbundenheit und den Glauben der Gemeinde.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Pfingstfeuer, das in einigen Gegenden entzündet wird. Diese Feuer symbolisieren das Licht des Heiligen Geistes und sind ein Zeichen der Hoffnung und Erneuerung. Es ist ein Ereignis, das Gemeinschaft und Tradition verbindet.

    Kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten

    Während sowohl in Frankreich als auch in Deutschland Pfingsten als religiöser Feiertag gefeiert wird, zeigen sich doch interessante Unterschiede in den Traditionen und Bräuchen. In Frankreich steht die Gemeinschaft und der soziale Aspekt stärker im Vordergrund, während in Deutschland die Natur und traditionelle Bräuche eine größere Rolle spielen.

    Ein bemerkenswerter Unterschied ist die Art und Weise, wie der Pfingstmontag in beiden Ländern begangen wird. In Frankreich ist er ein Tag der Solidarität und des Engagements für ältere Menschen, während er in Deutschland oft als Gelegenheit für Erholung und Naturerlebnisse genutzt wird.

    Was beide Länder jedoch vereint, ist der tiefe symbolische Gehalt des Festes. Pfingsten steht für die Einheit, den Zusammenhalt und die Erneuerung – Werte, die in beiden Kulturen hochgehalten werden.

    Fazit: Ein Fest der Hoffnung und Erneuerung

    Pfingsten ist mehr als nur ein verlängertes Wochenende. Es ist ein Fest, das Menschen zusammenbringt, Traditionen pflegt und den Geist der Gemeinschaft stärkt. Ob durch soziale Aktionen in Frankreich oder durch traditionelle Bräuche in Deutschland – das Pfingstfest erinnert uns daran, wie wichtig Zusammenhalt und Hoffnung in unserer Gesellschaft sind. So unterschiedlich die Feierlichkeiten auch sein mögen, sie alle tragen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls bei und laden uns ein, die Botschaft von Pfingsten in unseren Alltag zu tragen.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Gewalt in Neukaledonien: Warum der Archipel erneut brennt – Hintergründe

    Gewalt in Neukaledonien: Warum der Archipel erneut brennt – Hintergründe

    In Neukaledonien sind seit Beginn der vergangenen Woche heftige Unruhen ausgebrochen, die bereits sechs Menschen das Leben gekostet haben. Der Auslöser dieser Welle der Gewalt ist die Verabschiedung einer Verfassungsreform durch Paris, die von den Unabhängigkeitsbefürwortern des Übersee-Departements entschieden abgelehnt wird. Ein Land in Flammen Die aktuelle Gewaltwelle ist die schlimmste seit den 1980er Jahren. Am Freitag, dem 17. Mai, erwachte Neukaledonien nach der vierten Nacht von Unruhen wie benommen. Seit Montag sind vier Zivilisten und zwei Polizisten getötet worden. Die Wut der Menschen entlud sich wegen einer Verfassungsreform, die eine Neuregelung des Wahlrechts vorsieht und von Paris und lokalen Unterstützern befürwortet wird, aber bei den Unabhängigkeitsbewegungen auf Widerstand stößt. Der Auslöser der Unruhen Die Unruhen begannen am Montag, als die Verfassungsreform im französischen Parlament zur Diskussion stand. Die Unabhängigkeitsbefürworter, die gegen die geplante Er…

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  • Unruhen in Neukaledonien: Schäden von 200 Millionen Euro in den ersten drei Tagen

    Unruhen in Neukaledonien: Schäden von 200 Millionen Euro in den ersten drei Tagen

    Ein erster Überblick über die Schäden, die in den letzten Tagen in Neukaledonien entstanden sind, zeigt das enorme Ausmaß der Verwüstung. Die Handelskammer bezifferte die Verluste am Donnerstag, dem 16. Mai, bereits auf rund 200 Millionen Euro.

    Verwüsteter Markt und geplünderte Geschäfte Der größte Markt Neukaledoniens, mit einer Fläche von 6.500 Quadratmetern, wurde am Morgen des 16. Mai vollständig verwüstet. Die Filiale der Supermarktkette Carrefour und die 30 Geschäfte der Einkaufspassage wurden geplündert. 500 Angestellte stehen nun ohne Arbeit da. Die Unternehmer sind verzweifelt und fühlen sich hilflos. Sie sind jedoch nicht die Einzigen, die betroffen sind. In einem anderen Handwerksgebiet wurden ein Poolbauunternehmen und ein Möbelgeschäft in Brand gesteckt. Auch Autohändler gerieten ins Visier der Randalierer und wurden in den letzten Tagen schwer geschädigt. 150 Unternehmen angegriffen Laut ersten Schätzungen wurden …

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