Autor: Nachrichten

  • Poisson en Papillote: Eine Olympische Rezeptidee

    Poisson en Papillote: Eine Olympische Rezeptidee

    Die Kunst des Kochens ist seit jeher ein Spiel von Aromen, Texturen und Präsentation. Ein herausragendes Beispiel dieser Kunst ist das „Poisson en Papillote“, ein französisches Gericht, das Fische und Gemüse in Pergamentpapier sanft gart. Dieses Rezept ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Fest für die Augen. Die Technik, die […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris 2024: Anne Hidalgo spricht bereits über das Erbe der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Anne Hidalgo spricht bereits über das Erbe der Olympischen Spiele

    Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben gerade erst begonnen, und Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, plant bereits, einige ikonische Symbole der Spiele dauerhaft in Paris zu behalten. In einem Interview mit France Bleu Paris äußerte sie ihre Absicht, die olympischen Ringe auf dem Eiffelturm, die Feuerschale und die weiblichen Statuen vor der Nationalversammlung als Vermächtnis der Spiele zu bewahren.

    „Diese drei symbolträchtigen Kunstobjekte verdienen unsere volle Aufmerksamkeit“, betonte Hidalgo.

    Die Bedeutung der Symbole

    Die olympischen Ringe auf dem Eiffelturm sind das auffälligste Zeichen der Spiele und sollen laut Hidalgo auch nach den Spielen bleiben. Die Feuerschale, die zur Eröffnung der Spiele entzündet wurde, soll ihren Platz in den Tuilerien behalten – eine Petition wurde bereits gestartet, um dieses Vorhaben zu unterstützen.

    Besonders am Herzen liegen Hidalgo auch die weiblichen Statuen, die im Rahmen der Spiele errichtet wurden und die sie sich gut im 18. Arrondissement von Paris vorstellen kann. Diese Statuen symbolisieren die Solidarität und sind ein wichtiger Teil der künstlerischen Darstellung der Spiele.

    Emotionale Eröffnungszeremonie

    Von der Eröffnungszeremonie am vergangenen Freitag zeigt sich Hidalgo begeistert. „Es war eine immense Emotion…“, sagte sie. Die Zeremonie, inszeniert von Thomas Jolly und Thierry Reboul, habe nicht nur die Franzosen, sondern die ganze Welt angesprochen.

    Und: „Es war nicht nur ein globales Spektakel, sondern erzählte etwas über uns“, so Hidalgo weiter. Der Auftritt habe die Vielfalt gefeiert und gezeigt, dass Unterschiede in einem universellen Kontext möglich und wichtig sind.

    Begeisterung in der Stadt

    Am ersten Wochenende nach der Eröffnung besuchten rund 80.000 Menschen die Stadt, darunter auch die zentralen Plätze vor den Rathäusern, die kostenfrei zugänglich waren. „Das ist fast ein Jahrzehnt an Investitionen“, erinnert Hidalgo an die lange Vorbereitungszeit für die Spiele.

    Die voll besetzten Stadien sind für Hidalgo ebenfalls ein positives Zeichen. Im Gegensatz zu den eher leeren Stadien bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, zeigt sich Paris mit vollen Rängen und begeisterten Zuschauern. „Das ist etwas sehr Schönes. Wir haben viele Kritiken einstecken müssen, aber jetzt sind wir da – und es ist einfach wunderbar!“

    Die Zukunft im Blick

    Während Hidalgo optimistisch in die Zukunft blickt, bleibt offen, ob alle der angesprochenen Symbole tatsächlich in Paris verbleiben können. Doch eines steht fest: Die Spiele hinterlassen einen bleibenden Eindruck in der Stadt und bei ihren Bewohnern. Paris 2024 wird sicherlich als ein unvergessliches Kapitel in die Geschichte von Paris eingehen.

  • Omelette aux Herbes: Ein Leichter Genuss in Sportlichen Zeiten

    Omelette aux Herbes: Ein Leichter Genuss in Sportlichen Zeiten

    Das Omelette aux Herbes, auch bekannt als Kräuteromelett, ist eine delikate und nahrhafte Speise, die perfekt in die Ernährungspläne aktiver Menschen passt. Es vereint die Frische aromatischer Kräuter mit der Leichtigkeit von Eiern und bietet eine schnelle und unkomplizierte Mahlzeit für sportliche Zeiten. In diesem Artikel erkunden wir die Geschichte, die gesundheitlichen Vorteile und das […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Brennende Hitze und gefährliche Gäste: Die steigenden Temperaturen im Süden Frankreichs und ihre Folgen

    Brennende Hitze und gefährliche Gäste: Die steigenden Temperaturen im Süden Frankreichs und ihre Folgen

    Wenn die Sonne zur Bedrohung wird.

    Der Süden Frankreichs – bekannt für seine malerischen Landschaften, charmanten Dörfer und das berühmte Mittelmeerklima. Doch in den letzten Jahren hat sich dieses Klima dramatisch verändert. Die Temperaturen steigen kontinuierlich und verwandeln die einst angenehme Wärme immer öfter in eine drückende, unerträgliche Hitze. Ein Phänomen, das nicht nur den Alltag der Menschen beeinflusst, sondern auch ernsthafte Gefahren birgt.

    Hitzewellen und ihre unmittelbaren Kosten

    Sommerliche Hitzewellen sind in der Region mittlerweile fast zur Norm geworden. Diese intensiven Hitzewellen haben manchmal verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung, insbesondere der älteren Menschen und Kinder. Hitzeerschöpfung und Hitzeschlag werden immer häufiger, und die Notaufnahmen der Krankenhäuser sind regelmäßig überlastet.

    Die wirtschaftlichen Kosten dieser Hitzewellen sind immens. Landwirtschaftliche Erträge gehen zurück, da viele Pflanzen und Nutztiere die extreme Hitze nicht überleben. Winzer kämpfen gegen die Auswirkungen der hohen Temperaturen auf die Traubenreifung, und viele Landwirte sehen ihre Ernten vertrocknen. Dies führt zu höheren Lebensmittelpreisen und gefährdet die Existenz vieler Bauern.

    Ungebetene Gäste: Invasive Mückenarten

    Die steigenden Temperaturen bringen jedoch auch noch eine weitere, weniger sichtbare Gefahr mit sich – die Verbreitung invasiver Mückenarten. Besonders der Tigermücke (Aedes albopictus) gelingt es, sich im wärmeren Klima Südfrankreichs zunehmend auszubreiten. Ursprünglich in tropischen und subtropischen Gebieten beheimatet, hat diese Mücke nun auch in Europa einen geeigneten Lebensraum gefunden.

    Diese invasiven Arten sind nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Sie sind Vektoren für verschiedene Krankheiten, die bisher in Europa kaum oder gar nicht vorkamen. Dazu zählen unter anderem das Dengue-Fieber, das Chikungunya-Fieber und das Zika-Virus. Die zunehmende Verbreitung dieser Krankheiten stellt eine neue Gesundheitsbedrohung dar, die ernst genommen werden muss.

    Dengue-Fieber: Eine neue Bedrohung

    Dengue-Fieber, eine Virusinfektion, die durch Stechmücken übertragen wird, ist ein besonders beunruhigendes Beispiel. Früher beschränkte sich diese Krankheit hauptsächlich auf tropische Regionen, doch nun taucht sie immer häufiger auch in Südeuropa auf. Die Symptome des Dengue-Fiebers reichen von hohem Fieber, starken Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen bis hin zu lebensbedrohlichen Komplikationen wie dem Dengue-Hämorrhagischen Fieber.

    In den letzten Jahren wurden in Südfrankreich mehrere Fälle von Dengue-Fieber registriert, was auf die zunehmende Präsenz der Tigermücke hinweist. Diese Entwicklung stellt nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar, sondern auch eine Herausforderung für das Gesundheitssystem, das sich auf diese neuen Bedrohungen einstellen muss.

    Auswirkungen auf den Tourismus

    Der Tourismus, eine der Haupteinnahmequellen der Region, leidet ebenfalls unter den steigenden Temperaturen und der Ausbreitung invasiver Arten. Touristen, die einst die mediterrane Sonne genossen, schrecken nun vor den extremen Hitzewellen und der Bedrohung durch tropische Krankheiten zurück und reisen eher in nördlichere Gebiete. Dies führt zu einem Rückgang der Besucherzahlen und beeinträchtigt die lokale Wirtschaft erheblich.

    Ein multidisziplinärer Ansatz ist gefragt

    Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert eine umfassende Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Klimawissenschaftler, Gesundheitsbehörden, Stadtplaner und Landwirte müssen gemeinsam Lösungen entwickeln, um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Anpassungsstrategien, wie die Schaffung von Schattenbereichen in Städten, die Entwicklung hitzeresistenter Pflanzen und die Verbesserung der Gesundheitsüberwachung, sind notwendig.

    Soziale Gerechtigkeit in Zeiten des Klimawandels

    Es ist auch wichtig zu erkennen, dass der Klimawandel soziale Ungleichheiten verstärkt. Ärmere Bevölkerungsgruppen sind oft am stärksten von den negativen Auswirkungen betroffen, da sie weniger Ressourcen haben, um sich anzupassen. Der Zugang zu klimatisierten Räumen, Gesundheitsversorgung und Informationen über Präventionsmaßnahmen ist ungleich verteilt. Daher müssen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels immer auch die soziale Gerechtigkeit im Blick behalten.

    Hoffnung und Entschlossenheit

    Aber: Trotz der vielen Herausforderungen gibt es auch Grund zur Hoffnung. Die Verbesserung von Technologie und Datenverfügbarkeit ermöglicht es uns, präzisere Aussagen über den Klimawandel und seine Auswirkungen zu treffen. Dies wiederum erlaubt es, gezieltere Maßnahmen zu ergreifen. Lokale Initiativen, wie die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft und die Installation von Frühwarnsystemen für Gesundheitsbedrohungen, zeigen, dass positive Veränderungen möglich sind.

    Denken wir daran, dass jede Krise auch eine Chance zur Veränderung bietet. Wenn wir entschlossen handeln und zusammenarbeiten, können wir den Süden Frankreichs – und die Welt – widerstandsfähiger und gerechter machen.

    Abschließende Gedanken

    Die steigenden Temperaturen im Süden Frankreichs sind mehr als nur eine meteorologische Veränderung. Sie sind ein Weckruf, der uns zeigt, wie tiefgreifend und weitreichend die Auswirkungen des Klimawandels sein werden. Von der Gesundheit der Bevölkerung über die Landwirtschaft bis hin zum Tourismus – keine Facette des Lebens bleibt unberührt. Doch mit Mut, Zusammenarbeit und innovativen Lösungen können wir diese Herausforderungen meistern und eine bessere Zukunft gestalten.

    MAB

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!


    Quellenangaben:

    1. ECDC. „Aedes albopictus – Current known distribution: July 2023.“ European Centre for Disease Prevention and Control. https://www.ecdc.europa.eu/en/disease-vectors/surveillance-and-disease-data/mosquito-maps/aedes-albopictus-current-known-distribution
    2. WHO. „Dengue and severe dengue.“ World Health Organization. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/dengue-and-severe-dengue
    3. IPCC. „Climate Change 2022: Impacts, Adaptation, and Vulnerability.“ Intergovernmental Panel on Climate Change. https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg2/
    4. Santé Publique France. „Surveillance épidémiologique du chikungunya, de la dengue et du virus Zika en France métropolitaine.“ https://www.santepubliquefrance.fr/maladies-et-traumatismes/maladies-a-transmission-vectorielle/dengue/documents/rapport-synthese/surveillance-epidemiologique-du-chikungunya-de-la-dengue-et-du-virus-zika-en-france-metropolitaine.
  • Gluthitze im Südwesten: Rekordtemperaturen und Vorsichtsmaßnahmen

    Gluthitze im Südwesten: Rekordtemperaturen und Vorsichtsmaßnahmen

    Heute werden im Südwesten Frankreichs höchste Temperaturen erwartet, warnt Météo-France. Insgesamt sind 39 Départements, von Südfrankreich bis Korsika, wegen einer Hitzewelle in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Alix Roumagnac, Präsident der Firma Predict, einer Tochtergesellschaft von Météo-France, sagt: „Es ist der Südwesten, der heute die heißesten Temperaturen erleben wird.“ Das lange Warten auf den Sommer ist vorbei – die Temperaturen steigen rapide an. Ursache dafür ist ein Hochdruckgebiet, das aus Nordafrika und Spanien nach Frankreich zieht.

    Extreme Temperaturen im Südwesten

    „Die Temperaturen werden meist über 40 Grad liegen, besonders im Südwesten“, so Roumagnac weiter. Auch der Südosten wird von der Hitze nicht verschont bleiben. Die Hitzewelle soll bis Mittwoch andauern.

    Wer in den Küstengebieten Urlaub macht, kann auf eine leichte Abkühlung hoffen, aber im Landesinneren steigen die Temperaturen drastisch. Alix Roumagnac erklärt: „Die Temperaturen bleiben auch nachts hoch.“ Am frühen Montagmorgen wurden Temperaturen zwischen 21°C und 24°C im nördlichen Aquitanien, in Okzitanien, vom Gard bis zum Var und auf Korsika gemessen. In anderen Teilen der südlichen Hälfte Frankreichs liegen Nachttemperaturen zwischen 18°C und 21°C.

    Prognose und Auswirkungen der Hitzewelle

    Bis Mittwoch bleibt die Hitzewelle bestehen. Eine Wetterfront aus dem Norden wird die Temperaturen gegen Ende der Woche wieder sinken lassen. Die Athleten der Olympischen Spiele in Paris bleiben von dieser extremen Hitze weitgehend verschont, auch wenn die Temperaturen dort ebenfalls steigen könnten.

    Diese Hitzewelle erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen, besonders für ältere Menschen und Kinder. Ausreichende Hydrierung und Schatten sind essenziell, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Sollten Sie mit einem Haustier reisen, denken Sie daran: Auch Tiere leiden unter der Hitze und brauchen besonderen Schutz.

    Vorbereitung auf kommende Hitzeperioden

    Ist das der neue Standard für Sommer in Frankreich? In den letzten Jahren häufen sich die Hitzewellen. Die Anpassung an solche Extrembedingungen wird immer wichtiger. Klimatisierte Räume und schattige Plätzchen gewinnen an Bedeutung, ebenso wie bewusster Wasserverbrauch und Kühlstrategien für Gebäude.

    Mit der Hitze steigt auch das Risiko für Waldbrände. In den betroffenen Gebieten ist erhöhte Vorsicht geboten. Offenes Feuer und Zigarettenstummel können schnell verheerende Brände auslösen.

    Ratschläge für heiße Tage

    • Trinken Sie viel Wasser: Auch wenn Sie keinen Durst haben, bleibt Hydrierung oberste Priorität.
    • Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung: Besonders in den heißesten Stunden des Tages.
    • Tragen Sie leichte, helle Kleidung: Diese reflektiert die Sonne besser und hilft, die Körpertemperatur zu regulieren.
    • Kühlen Sie sich ab: Nutzen Sie Ventilatoren, Klimaanlagen oder nehmen Sie kalte Duschen.
    • Achten Sie auf Ihre Mitmenschen: Insbesondere ältere Menschen und kleine Kinder benötigen besondere Fürsorge.

    Diese Maßnahmen helfen, die heißen Tage sicher und gesund zu überstehen.

    Schließlich bleibt die Frage: Wie bereiten wir uns langfristig auf immer häufiger werdende Hitzewellen vor? Investitionen in Infrastruktur, Informationen über Hitzeschutz und nachhaltige Stadtplanung werden Schlüsselrollen spielen. Inmitten der aktuellen Hitzewelle(n) ist es wichtig, nach vorne zu blicken und Lösungen zu finden, die langfristig Bestand haben.

  • Die Geisterspiele von Saint-Germain-des-Prés: Olympisches Feuer, aber keine Flamme

    Die Geisterspiele von Saint-Germain-des-Prés: Olympisches Feuer, aber keine Flamme

    Trotz der Hoffnung auf wirtschaftliche Aufschwünge enttäuschen die Umsätze in Saint-Germain-des-Prés, einem Touristenmagneten in Paris, die Inhber von Geschäften und Restaurants. Nach zehn Tagen voller Verkehrseinschränkungen im Vorfeld der Eröffnungszeremonie scheint auch das erste Wochenende der Olympischen Spiele keine Verbesserung zu bringen.

    Am Sonntag, dem 28. Juli, strahlt die Sonne über Paris, aber die Terrasse der Pizzeria Agata bleibt leer. Trotz des Beginns der Olympischen Spiele bleibt die erwartete Menschenmenge aus. Zur Mittagszeit betreten zwei Touristen das Restaurant, um einen Kaffee zu trinken. Der Inhaber nimmt die Bestellung ohne Murren an. „Normalerweise machen wir im Juli die besten Umsätze, aber dieser Juli fühlt sich an wie ein November. Wir liegen etwa 40.000 Euro hinter den Einnahmen vom Juli 2023 zurück“, berichtet Bruno, Mitinhaber des Restaurants.

    Die Geschäfte im sechsten Arrondissement von Paris litten bereits unter den Verkehrsbeschränkungen, die zwischen dem 18. und 26. Juli im Rahmen des Anti-Terror-Perimeters verhängt wurden. Auch das Zeitfahren am Samstag auf dem Boulevard Saint-Germain konnte die Situation nicht retten. „Es war zwar viel los, aber ich habe trotzdem 2.500 bis 3.000 Euro weniger eingenommen als an einem normalen Samstag“, so Bruno. „Uns wurde versprochen, dass die Spiele die Wirtschaft ankurbeln würden, aber viele Touristen konsumieren kaum etwas.“

    Hoffnungsschimmer und Ernüchterung

    Ein paar Schritte weiter, beim Café de Flore und Les Deux Magots, sieht die Lage etwas besser aus. Diese beiden bekannten gastronomischen Institutionen füllen ihre Terrassen wieder, nachdem die trüben Tage vorbei sind. „Wir lagen während der Verkehrssperren etwa 20 bis 25 Prozent unter dem Normalumsatz, aber jetzt, mit dem besseren Wetter und ohne die Absperrungen, atmen wir langsam auf“, erklärt Camille, Assistent der Geschäftsführung bei Les Deux Magots.

    Beim Relais de l’Entrecôte bildet sich um die Mittagszeit eine Schlange von etwa dreißig Personen. „Seit gestern läuft es besser, noch nicht wie üblich, aber wir hoffen, dass es sich steigert“, bemerkt Magali, die seit 23 hier Jahren Geschäftsführerin ist. „Unsere Gästezahlen stiegen von 128 am Freitagabend auf 328 am Samstagabend“, erzählt auch ein Kellner einer großen Brasserie in der Nähe.

    Dennoch bleibt die Gesamtstimmung gedämpft. „Wir liegen immer noch unter unseren Erwartungen. Vielleicht sind die Touristen alle auf der rechten Uferseite der Seine?“, fragt sich ein Kellner aus Saint-Germain-des-Prés.

    Ein Schatten über dem Kunstviertel

    „In den letzten zehn Tagen habe ich fast nichts verkauft, es war eine Katastrophe“, klagt Pierre-Michel, Geschäftsführer eines Bekleidungs- und Einrichtungsgeschäfts. „Jetzt geht es langsam wieder los, aber es dauert, bis die Dinge wieder in Schwung kommen.“ Einige Straßen sind immer noch durch Absperrungen blockiert. Richard, ein Galerist, raucht nervös eine Zigarette vor seiner Kunstgalerie in der Rue des Saint-Pères. „Die Leute können nicht vorbeikommen. Es ist wirklich deprimierend, aber wir müssen das durchstehen“, sagt er. Richard überlegt, ob er seine Galerie während der restlichen Zeit der Spiele schließen soll und will „die nächsten Tage abwarten“, um eine Entscheidung zu treffen.

    Wo sind die Touristen?

    Pierre-Yves, der Inhaber einer Modeboutique, hat einige Absperrungen verschoben, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Trotzdem bleibt er oft allein hinter seiner Kasse: „Die Zeit nach der Eröffnungszeremonie ist immer noch nicht sehr aufregend. Wir machen nur ein Drittel des Umsatzes, den wir normalerweise im Juli hätten.“ Die Tourismusbehörde von Paris hatte 15 Millionen Besucher für die Zeit der Olympischen Spiele vorhergesagt, darunter 11 Millionen allein für die Olympischen Spiele, und bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen versprochen. „Aber hier sehe ich niemanden. Es ist wie in der Gobi-Wüste, hier ist tote Hose“, schimpft Philippe, Verkäufer in einer Buchhandlung in der Rue Bonaparte. „Sie haben uns erzählt, dass die Spiele die Wirtschaft boosten würden, aber die Touristen sind nicht gekommen“, so seine Einschätzung.

    Einige Besucher betreten die Buchhandlung kurz, verlassen sie jedoch schnell wieder. Das Hotel Fougère auf der anderen Straßenseite ist auch noch nicht ausgebucht. „In den letzten zwei, drei Tagen wurde es besser, aber wir hatten eine große Flaute zwischen dem 15. und 25. Juli. Wir sollten eigentlich bis zum 5. August voll belegt sein“, berichtet Dominique von der Rezeption.

    Ein Blick nach vorne

    „Wir haben diesen Juli viel schlechter abgeschnitten als letztes Jahr und die kommenden zwei Wochen werden die Saison nicht retten“, sagt Dominique, Kundenbetreuer im Hotel Fougère. Einige Geschäftsinhaber fordern finanzielle Entschädigungen für die Einbußen im Juli. „Ich denke aber, das ist für den Staat nicht machbar“, meint Dominique.

    Manche Geschäftsleute glauben, dass die Touristen auf die olympischen Stätten beschränkt sind, während andere bemerken, dass die Besucher zwar vorbeikommen, aber nichts kaufen. „Ich war bei der Weltmeisterschaft 1998 und der Euro 2006 dabei, und es ist immer dasselbe“, sagt ein Buchhändler vom Quai Malaquais resigniert.

    Obwohl mehrere Geschäfte am Sonntag geöffnet hatten, um olympische Touristen zu empfangen, bleibt die Bilanz zur Mittagszeit enttäuschend. „Gestern haben wir viele Regenkleidung verkauft, aber heute hatten wir in zwei Stunden nur vier oder fünf Kunden“, berichten die Verkäufer eines Bekleidungsgeschäfts. „Verglichen mit dem letzten Jahr ist kaum jemand hier. Unsere Pariser Stammkunden sind weg und unter den Touristen finden wir keine neuen Kunden“, bestätigen Lila und Victoire, Verkäuferinnen in einer Parfümerie. „Das ist nicht das, was uns angekündigt wurde.“

    Ein paar Meter weiter langweilt sich Alexandra, die Inhaberin eines Coffee Shops. „Ich habe heute geöffnet, in der Hoffnung auf etwas Betrieb, aber es ist super ruhig. Man spürt nicht, dass die Touristen hier Geld ausgeben möchten. Verglichen mit dem letzten Jahr ist es katastrophal.“ Nach diesem enttäuschenden Saisonbeginn überlegt die Besitzerin sogar, ihr kleines Café endgültig zu schließen.

    Ein Hoffnungsschimmer?

    Trotz der trüben Aussichten bleibt eine kleine Hoffnung: Mit dem Fortschreiten der Spiele und der anhaltenden Verbesserung des Wetters könnte sich die Lage noch ändern. Die Olympischen Spiele sind noch lange nicht vorbei, und vielleicht kommt die ersehnte Welle von Touristen und Einkäufen ja doch noch – auch wenn es aktuell schwer vorstellbar ist. Wer weiß, vielleicht bringt die zweite Halbzeit das ersehnte Tor.

  • Was machen die Minister der zurückgetretenen Regierung während der Olympischen Spiele?

    Was machen die Minister der zurückgetretenen Regierung während der Olympischen Spiele?

    Die Minister und die Olympischen Spiele: Eine unvermeidliche mediale Präsenz. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris ziehen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich, und Frankreich bildet da keine Ausnahme. Emmanuel Macron bemüht sich, die Aufmerksamkeit von der kürzlichen Auflösung der Nationalversammlung abzulenken, indem er sich intensiv um die Athleten kümmert. Doch was machen die Minister seines zurückgetretenen Kabinetts während dieser Zeit? Gabriel Attal: Sportliche Präsenz Gabriel Attal, der Premierminister auf Abruf, zeigt sich auffallend häufig in der Öffentlichkeit. Mit einem blau-weiß-roten Gesicht bemalt, ist er bei vielen Sportveranstaltungen präsent. Von Schwimmen bis Fechten – Attal nutzt die sozialen Medien, um Videos und Bilder zu teilen und damit zu unterstreichen, dass er trotz seines Rücktritts immer noch im Amt ist. Er mischt sich unter die Zuschauer und genießt die Nähe zu den Menschen.

    Arbeiten im…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sommerhitze und Babys: So schützen Sie Ihre Kleinsten

    Sommerhitze und Babys: So schützen Sie Ihre Kleinsten

    Die Sommerferien sind da – Zeit für Sonne, Strand und Spaß! Doch die Hitze kann für Babys schnell gefährlich werden. Wie können Eltern sicherstellen, dass ihre kleinen Schätze gut durch die heißen Tage kommen? Hier sind einige bewährte Tipps und Tricks, um Babys während einer Hitzewelle zu schützen. 1. Ausreichend Flüssigkeit Babys verlieren bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit. Besonders gestillte Säuglinge brauchen häufiger die Brust, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken. Für ältere Babys kann auch Wasser angeboten werden. Eine kleine Faustregel: Wenn das Baby viel schwitzt, sollte es auch mehr trinken. 2. Leichte Kleidung Die richtige Kleidung spielt eine wichtige Rolle. Luftige, helle Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle ist ideal. Sie lässt die Haut atmen und schützt gleichzeitig vor Sonnenstrahlen. Ein Hut mit breiter Krempe schützt Kopf und Nacken – unverzichtbar bei jedem Spaziergang. 3. Direkte Sonne meiden Direkte Sonneneinstrahlung ist für Babys tabu. Ein schatt…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Dinkelbrot in Frankreich: Genuss ohne Weizenunverträglichkeit

    Dinkelbrot in Frankreich: Genuss ohne Weizenunverträglichkeit

    Urlaub in Frankreich – wer denkt da nicht an knusprige Baguettes, duftende Croissants und feinste Pâtisserie? Doch was tun, wenn man eine Weizenunverträglichkeit hat? Für viele scheint es unmöglich, in Frankreich ohne Beschwerden Brot und Gebäck zu genießen. Doch die gute Nachricht: Es gibt Alternativen! Ein Leser fragte: „Meine Frau leidet an einer Weizenunverträglichkeit. Nun würden wir gerne nach Frankreich reisen. Gibt es da die Möglichkeit, Dinkelbrot zu bekommen?“ Dieser Frage wollen wir a…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris 2024: „Keine Sorge“ wegen der Wasserqualität der Seine, sagt Emmanuel Grégoire, Stadtrat von Paris

    Paris 2024: „Keine Sorge“ wegen der Wasserqualität der Seine, sagt Emmanuel Grégoire, Stadtrat von Paris

    Die Regenfälle, die am Freitag und Samstag auf Paris niedergegangen sind, haben die Seine verunreinigt und die Organisatoren der Olympischen Spiele gezwungen, das zweite geplante Training für den Triathlon am Montagmorgen im Fluss abzusagen, nach dem bereits am Sonntag abgesagten Training.

    „Es gibt keine große Sorge seitens des Organisationskomitees, das weiterhin Tests zur Wasserqualität der Seine durchführen wird“, versichert Emmanuel Grégoire, sozialistischer Abgeordneter und Stadtrat von Paris, der am Montag, dem 29. Juli, bei dem Sender Franceinfo zu Gast war.

    „Ich sehe weder bei den Sportverbänden und den Ländern, die an diesen Triathlon-Wettkämpfen teilnehmen, noch beim Organisationskomitee unüberwindbare Bedenken“, fährt er fort. „Wir werden ruhig auf die Ergebnisse warten, die in der nächsten Nacht ermittelt werden“, präzisiert der ehemalige erste stellvertretende Bürgermeister von Paris.

    Die Triathlonwettbewerbe sollen am Dienstag und Mittwoch stattfinden, gefolgt von den Freiwasserschwimmwettkämpfen in der zweiten Woche der Olympischen Spiele in Paris. Wenn die Wasserqualität des Flusses von den Organisatoren als ausreichend bewertet wird, wird der Männertriathlon ohne vorherige Streckenerprobung des Schwimmabschnitts stattfinden, dessen Startpunkt auf Höhe des Pont Alexandre III liegt.

    „Wir wussten, dass ein Risiko bleibt, wenn es in den Tagen vor den Wettkämpfen sehr starke Regenfälle gibt“, räumt Emmanuel Grégoire ein. Seit Sonntag scheint jedoch wieder die Sonne in der französischen Hauptstadt, und „wir erwarten heute (Montag) einen sonnigen Tag, was ein wesentlicher Faktor zur Wiederherstellung der Wasserqualität ist“, fügt er hinzu.

    Der französische Staat und die lokalen Behörden der Île-de-France haben etwa 1,4 Milliarden Euro investiert, um die Seine und ihren Hauptzufluss, die Marne, im Hinblick auf die Olympischen Spiele und später für die breite Öffentlichkeit badetauglich zu machen. Diese Investitionen wurden „nicht für einen Triathlonwettbewerb getätigt, sondern sind eine Investition für die nächsten 50 oder 100 Jahre“, verteidigt der Stadtrat die Ausgaben. Diese Maßnahmen sollen „dem Fluss die Wasserqualität zurückgeben, die er verdient“, und werden „die Rückkehr zu einer gesünderen Seine beschleunigen“ mit „öffentlichen Badezonen ab dem nächsten Jahr“.

    Was bedeutet das alles für die Olympischen Spiele? Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass die neuen Tests positive Ergebnisse liefern werden und die Wettbewerbe planmäßig stattfinden können. Trotz der kurzfristigen Unannehmlichkeiten aufgrund der Regenfälle sehen die langfristigen Investitionen vielversprechend aus – ein Gewinn nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Bewohner und Besucher von Paris in den kommenden Jahrzehnten.