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  • Politisches Tauziehen: Frankreichs Präsident im Spannungsfeld der Regierungsbildung

    Politisches Tauziehen: Frankreichs Präsident im Spannungsfeld der Regierungsbildung

    Nach Parlamentswahlen richten sich in Deutschland alle Blicke auf ein fast schon ritualisiertes Schauspiel: die Koalitionsverhandlungen. Parteien, die sich zuvor teils heftig bekämpft haben, setzen sich zusammen an den Verhandlungstisch, um Kompromisse zu schmieden. Das Ziel ist klar: Eine regierungsfähige Mehrheit im Bundestag. Nur so kann die politische Arbeit effektiv und langfristig erfolgen.

    Das Konzept der Koalitionsbildung ist tief in der politischen Kultur Deutschlands verwurzelt. Es basiert auf dem Verständnis, dass Demokratie nicht nur an der Wahlurne, sondern vor allem auch in den Verhandlungen danach stattfindet. Das Ergebnis dieser Verhandlungen ist häufig eine stabile Regierung, die – gestützt auf ihre Mehrheit im Parlament – handlungsfähig ist. Sicher, es gibt immer mal wieder Reibungen, aber insgesamt sorgt dieses Modell für eine kontinuierliche Politik, die auf breitem Konsens beruht.

    Schauen wir nun nach Frankreich: Hier regiert ein Präsident, der über immense Machtbefugnisse verfügt. Doch das politische System stößt an seine Grenzen, wenn die Nationalversammlung nicht den gewünschten Rückhalt bietet. Es ist kein Geheimnis, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach den letzten Parlamentswahlen vor einem Dilemma steht. Seine Partei hat keine absolute Mehrheit mehr und auch keine andere Partei hat eine solche Mehrheit der Wählerstimmen erreicht, und plötzlich gilt es, politische Allianzen zu schmieden – eine Herausforderung, die für das französische System eher untypisch ist.

    Was dann folgte, war eine politische Farce, die viele Beobachter mit Erstaunen – und einige sogar mit Sorge – verfolgen. Macron entschied, sich aktiv und maßgeblich in die Regierungsbildung einzumischen. Anstatt der stärksten politischen Gruppe in der Nationalversammlung das Recht zur Regierungsbildung zuzugestehen, blockiert er diesen Weg und sucht nach alternativen Mehrheiten, die ihm besser ins Konzept passen. Doch ist das wirklich die richtige Entscheidung?

    Auf den ersten Blick mag man sagen: „Der Präsident nutzt seine Macht, um das Beste für das Land zu erreichen.“ Doch die Realität ist komplexer. Macrons Handeln hat die politische Landschaft Frankreichs weiter zersplittert und alte Fronten verhärtet. Man könnte fast meinen, er habe das politische Chaos, das er zu vermeiden suchte, selbst verstärkt.

    Aber warum?

    Anders als in Deutschland, wo Koalitionsverhandlungen auf Kompromiss und Konsens abzielen, scheint in Frankreich eine tief verwurzelte Kultur des politischen Dominierens zu herrschen. Der Präsident möchte nicht nur regieren, er möchte kontrollieren. Dieses Machtstreben hat jedoch seinen Preis. Anstatt es den Parteien in der Nationalversammlung zu überlassen, eine Regierung zu formen, die das Vertrauen einer Mehrheit der Abgeordneten genießt, schafft er eine fragile Konstruktion, die jederzeit zusammenbrechen könnte – und das in einem Land, das ohnehin schon mit sozialen Spannungen und wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft. Und setzt sich selbst – nicht ganz ungerechtfertigt – dem Vorwurf einer undemokratischen Handlungsweise aus.

    Man fragt sich: Was wäre passiert, wenn Macron den Weg der deutschen Kanzlerwahl gegangen wäre? Vielleicht hätte eine stabile Regierung auf der Basis eines breiten Konsenses geformt werden können. Doch dieser Weg erfordert nicht nur Geduld, sondern auch die Bereitschaft, Macht zu teilen – etwas, das im französischen Präsidialsystem, das auf zentralisierter Macht beruht, nicht gerade üblich ist.

    Natürlich hat jede Nation ihre eigenen politischen Traditionen und Mechanismen. Doch während Deutschland auf Kooperation und langwierige Verhandlungen setzt, droht in Frankreich eine immer stärker werdende Polarisierung. Es stellt sich die Frage: Kann ein Präsident, der seine Macht so rigoros ausspielt, tatsächlich die notwendigen Brücken bauen, um das Land voranzubringen?

    Die Antwort bleibt ungewiss. Doch eines ist klar: Ein solches Vorgehen birgt Risiken. Wenn Macron weiterhin den Eindruck vermittelt, dass er politische Mehrheiten erzwingen will, statt den Parteien und Gruppiereungen, die vom Volk gewählt wurden, zu ermöglichen, sie zu formen, könnte dies die politische Instabilität in Frankreich weiter verschärfen. Frankreich steht vor einer Zerreißprobe, und es bleibt abzuwarten, ob der Präsident – mit all seiner Macht – den richtigen Kurs einschlägt.

    In Deutschland würde ein solcher politischer Alleingang kaum denkbar sein. Hier weiß man: Eine erfolgreiche Regierungsbildung erfordert Geduld, Kompromissbereitschaft und Respekt vor dem Wählerwillen – auch wenn es bedeutet, schwierige Koalitionen einzugehen. Diese Lektion hat Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt gelernt, und sie hat sich bewährt.

    Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch Frankreich einen Schritt in diese Richtung wagt. Die Zukunft wird zeigen, ob die Macht des Präsidenten ausreicht, um das Land zu einen – oder ob sie es weiter spaltet. Ist es an der Zeit für eine politische Kultur, die weniger auf Macht und mehr auf Zusammenarbeit setzt?

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Sète – Das „Venedig des Languedoc“ erleben

    Sète – Das „Venedig des Languedoc“ erleben

    Ein Tag in Sète, der charmanten Hafenstadt im Süden Frankreichs, ist wie eine Reise in eine Welt aus Kanälen, Fischkuttern und bunten Häusern. Die kleine Stadt, oft als „Venedig des Languedoc“ bezeichnet, liegt zwischen dem Mittelmeer und der Lagune Étang de Thau. Sie bietet eine perfekte Mischung aus mediterranem Flair, Kultur und natürlicher Schönheit. Begleite […]

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  • Béziers: Stadtführung durch eine Perle des Languedoc

    Béziers: Stadtführung durch eine Perle des Languedoc

    Béziers – eine Stadt, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so bekannt ist wie ihre größeren Nachbarn Montpellier oder Toulouse, doch wer einmal den Charme dieser uralten Stadt erlebt hat, wird sie so schnell nicht vergessen. Eingebettet im Herzen der Region Languedoc, nur einen Steinwurf vom Mittelmeer entfernt, verbindet Béziers eine jahrtausendealte Geschichte mit […]

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  • Macron blockiert NFP-Regierung: Linksbündnis spricht von „antidemokratischem Putsch“ und ruft zu „großer Volksmobilisierung“ auf

    Macron blockiert NFP-Regierung: Linksbündnis spricht von „antidemokratischem Putsch“ und ruft zu „großer Volksmobilisierung“ auf

    Die politische Landschaft Frankreichs ist erneut zutiefst erschüttert – und das in einer ohnehin angespannten Situation. Emmanuel Macron hat am Montagabend entschieden, die Option einer Regierung unter Führung des linken Bündnisses Nouveau Front Populaire (NFP) auszuschließen. Diese Entscheidung hat die Vertreter des NFP in Aufruhr versetzt. Sie werfen Macron einen „antidemokratischen Putsch“ vor und fordern die Bevölkerung zu massiven Protesten auf. Was war passiert? Nach einer Reihe von Konsultationen mit politischen Parteien und Parlamentsgruppen, ließ Macron über den Elysée-Palat verlautbaren, dass er die Bildung einer Regierung basierend auf dem Programm und den Parteien des NFP aus Gründen der „institutionellen Stabilität“ ablehne. Stattdessen plant der Präsident weitere Konsultationen, um eine Regierung zu formen, die seine Vorstellung von Stabilität besser verkörpert. Diese Ankündigung hat bei den linken Parteien für Empörung gesorgt. Manuel Bompard, ein führender Vertreter der…

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  • Gendarm stirbt bei Verkehrskontrolle in Mougins

    Gendarm stirbt bei Verkehrskontrolle in Mougins

    Ein Montagabend in Mougins, einer beschaulichen Gemeinde in den Alpes-Maritimes, sollte Routine sein. Doch für einen 54-jährigen Gendarmen wurde er zu seiner letzten Schicht. Bei einer regulären Verkehrskontrolle, organisiert an der Ausfahrt der Autobahn A8, ereignete sich ein tragischer Vorfall, der die Gemeinde und die Gendarmerie in Trauer stürzt.

    Ein Autofahrer, der sich der Kontrolle entziehen wollte, entschied sich für die Flucht – mit fatalen Folgen. In einem verzweifelten Versuch, der Polizei zu entkommen, überfuhr er den Gendarmen, der dabei sein Leben verlor. Trotz schneller Hilfe verstarb der Beamte noch am Ort des Geschehens.

    Ein Leben im Dienst der Sicherheit

    Der Gendarm, dessen Name noch nicht offiziell bekannt gegeben wurde, hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Seit mehr als drei Jahrzehnten war er im Dienst der Gendarmerie – eine beeindruckende Laufbahn, die nun auf so grausame Weise endete. Wie oft hat er wohl solche Kontrollen durchgeführt, ohne dass je etwas passiert ist?

    Der Einsatzleiter, Lieutenant-Colonel Guillaume Plaidy, beschreibt die Kontrolle als „wirklich klassisch“. Alles war gut organisiert, die Beamten deutlich erkennbar, die Sonne stand noch am Himmel. Doch all diese Maßnahmen konnten das Unglück nicht verhindern.

    Fahndung und Festnahme

    Die Polizei reagierte umgehend und leitete eine großangelegte Fahndung ein. Noch in der Nacht gelang es, den mutmaßlichen Täter in Cannes zu verhaften. Innenminister Gérald Darmanin bestätigte die Festnahme auf Twitter: „Der mutmaßliche Täter, der einen Gendarmen in Mougins tödlich überfahren hat, wurde in Cannes festgenommen.“

    Die Ermittlungen laufen nun auf Hochtouren. Was trieb den Fahrer zur Flucht? War es Panik, Verzweiflung oder etwas ganz anderes? Diese Fragen gilt es jetzt zu klären. Fest steht, dass die Konsequenzen schwerwiegend sein werden.

    Eine Gemeinde in Trauer

    Das Schicksal des verstorbenen Gendarmen hat viele Menschen in Mougins tief getroffen. Premierminister Gabriel Attal drückte in einer offiziellen Erklärung sein Beileid aus und würdigte den Beamten für seine langjährige Treue und seinen Einsatz für die Sicherheit der Bürger. Solche Worte sind in Momenten wie diesen zwar wichtig, doch sie können den Schmerz der Hinterbliebenen kaum lindern.

    Ein schwerer Schlag für die Gendarmerie

    Für die Gendarmerie ist es ein schwerer Schlag. Der Tod eines Kollegen, insbesondere unter solchen Umständen, hinterlässt Spuren – emotional wie auch im täglichen Dienst. Es erinnert sie daran, dass ihr Beruf trotz aller Routine sehr gefährlich bleibt.

    Auch in der Politik wird dieses Ereignis nicht ohne Folgen bleiben. Die Frage nach der Sicherheit der Beamten bei solchen Einsätzen wird nun sicher intensiv diskutiert werden. Möglicherweise steht die Forderung nach besseren Schutzmaßnahmen im Raum. Denn solche Tragödien dürfen sich nicht wiederholen.

    Der Tod des Gendarmen in Mougins ist mehr als nur eine Nachricht. Es ist eine Geschichte über das Risiko, das Polizeibeamte täglich eingehen, über den Schmerz, den eine Familie erleidet, und über die Auswirkungen, die ein solcher Vorfall auf eine ganze Gemeinde hat. Er erinnert uns daran, wie schnell ein Leben vorbei sein kann – oft durch die unüberlegten Handlungen anderer.

  • Nouveau Front Populaire: Der Streit um die Ernennung von Lucie Castets zur Premierministerin

    Nouveau Front Populaire: Der Streit um die Ernennung von Lucie Castets zur Premierministerin

    Das politische Klima in Frankreich spitzt sich zu und der Nouveau Front Populaire (NFP) erhöht den Druck auf Emmanuel Macron, endlich eine Entscheidung zur Ernennung von Lucie Castets zur neuen Premierministerin zu treffen. Die linke Allianz hat klar Stellung bezogen: Sie wird nur dann in den Élysée-Palast zu Gesprächen zurückkehren, wenn es um die Diskussion einer Zusammenarbeit mit einer von Lucie Castets geführten Regierung geht. Ein klares Ultimatum In einer Mitteilung vom Montag, dem 26. August, äußerten die führenden Köpfe des NFP – darunter Lucie Castets, Marine Tondelier, Olivier Faure, Manuel Bompard und Fabien Roussel – ihre Ungeduld und Frustration über Macrons Zögern. Sie sind der Meinung, dass der Präsident durch das Festhalten an der zurückgetretenen Regierung die Arbeit des zukünftigen Kabinetts unnötig erschwert. Dieses werde schließlich die Aufgabe haben, ein Land wieder auf Kurs zu bringen, das ihrer Meinung nach in einer schwierigen Lage steckt. Hier zeigt sich eine …

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  • Rassemblement National kündigt Misstrauensvoten gegen jegliche linke Regierung an

    Rassemblement National kündigt Misstrauensvoten gegen jegliche linke Regierung an

    Am Montagmorgen, nach einem einstündigen Gespräch im Élysée-Palast mit Emmanuel Macron, machten Marine Le Pen und Jordan Bardella unmissverständlich klar: Das Rassemblement National (RN) wird einer Regierung des Nouveau Front Populaire (NFP) mit einem Misstrauensvotum begegnen – selbst wenn kein Minister der Partei La France insoumise (LFI) im Kabinett sitzt. Marine Le Pen betonte, dass die LFI, geführt von Jean-Luc Mélenchon, in jedem Fall die treibende Kraft hinter dem NFP sei. „Es ist irrelevant, ob Insoumis-Minister in der Regierung sitzen oder nicht. Fakt ist: Mélenchon wird diese Regierung führen.“ Für das Rassemblement National, das im Parlament mit 126 Abgeordneten vertreten ist, steht fest: Jede Politik, die „die Einwanderung unterstützt oder illegale Migranten regulieren will“, wird abgelehnt. Der RN argumentiert, dass eine solche Politik im Land mehrheitlich abgelehnt wird und deshalb keine Chance haben sollte. Respekt für Wähler und Ideen des RN Marine Le Pen äußerte die Fo…

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  • Mysteriöses Massensterben: Hunderte Meeraale legen Concarneau lahm

    Mysteriöses Massensterben: Hunderte Meeraale legen Concarneau lahm

    Das gab es noch nie: Eine der beliebtesten Strände der Bretagne – die Plage des Sables Blancs in Concarneau – ist leer. Grund dafür sind nicht etwa das Wetter oder eine geplante Veranstaltung, sondern ein seltsames Naturphänomen, das viele Fragen aufwirft.

    Ungewöhnlicher Fund an der Küste

    Seit Sonntag, dem 25. August, hat sich die malerische Bucht in den Schauplatz eines ein gruseligen Szenarios verwandelt: Hunderte, vielleicht sogar tausende großer Meeraale – genauer gesagt Conger – sind an den Strand gespült worden. Diese Tiere, die normalerweise tief im Meer leben, sind massenhaft gestrandet. Die Behörden reagieren sofort: Der Strand wurde geschlossen, um mögliche gesundheitliche Risiken zu minimieren. Baden, Wassersport und selbst ein einfacher Spaziergang am Strand wurden bis mindestens Dienstag untersagt.

    Gesundheitsrisiko und Rätselraten

    Warum ist das passiert? Diese Frage stellen sich momentan nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Experten. Der Bürgermeister von Bénodet, einer nahegelegenen Gemeinde, berichtet, dass auch dort ähnliche Phänomene beobachtet wurden. Auch in Fouesnant und Combrit, weiteren Küstenorten in der Bretagne, hat man die gleichen beunruhigenden Entdeckungen gemacht. Die örtlichen Verwaltungen haben bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen, doch die Ursache für das plötzliche Sterben bleibt ein Rätsel.

    Ein Ereignis ohne Erklärung

    Es ist wie in einem Krimi ohne Täter: Niemand kann sich bisher erklären, warum die Meeraale so plötzlich und in solch großen Mengen an die Küste gespült wurden. Die betroffenen Gemeinden stehen vor einem Rätsel. Ist es eine natürliche Ursache, wie beispielsweise eine Veränderung der Meeresströmungen? Oder könnte es etwas mit Umweltverschmutzung zu tun haben? Auch Klimaveränderungen könnten eine Rolle spielen – doch nichts davon ist bisher bestätigt.

    Die Behörden haben Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und lassen die Strände reinigen. Doch bis eine Erklärung gefunden ist, bleibt eine gewisse Unsicherheit in der Luft. Wie lange wird diese Situation anhalten? Wird sie sich wiederholen? Niemand weiß es genau.

    Das Mysterium der Meeraale: Was steckt dahinter?

    Es ist ungewöhnlich, dass solche großen Mengen an Meeraalen auf einmal sterben und an Land gespült werden. Normalerweise leben diese Tiere in tieferen Meeresregionen und sind selten an Stränden zu sehen. Könnte es sich um ein Massenphänomen handeln, das durch Umweltfaktoren wie eine plötzliche Veränderung der Wassertemperatur oder den Sauerstoffgehalt im Wasser ausgelöst wurde? Wissenschaftler und Umweltforscher dürften in den kommenden Tagen und Wochen intensiv an der Aufklärung arbeiten.

    Eines steht fest: Die Menschen in Concarneau und den umliegenden Gemeinden haben so etwas noch nie erlebt. Es ist eine Erinnerung daran, wie wenig wir manchmal über die Geheimnisse der Natur wissen. Manchmal überrascht uns das Meer mit unerwarteten Ereignissen – dieses Mal mit einem, das eher beunruhigt als erfreut.

    Bis die Ursache geklärt ist, bleibt der Strand von Concarneau gesperrt – und die Einwohner sowie Touristen müssen sich gedulden. Ob die Meeraale wohl eine Antwort auf dieses Rätsel in sich tragen? Wer weiß, vielleicht haben wir bald eine Erklärung. Doch bis dahin bleibt die Frage: Was hat die Conger so plötzlich an die Küste getrieben?

  • Russland eskaliert den Krieg: Hunderte Raketen gegen die Ukraine – und andere World-News

    Russland eskaliert den Krieg: Hunderte Raketen gegen die Ukraine – und andere World-News

    Gestern überzog Russland die Ukraine mit einer massiven Angriffswelle – über 200 Raketen und Drohnen wurden auf eine Vielzahl von Zielen abgefeuert. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem der größten Angriffe in den mittlerweile 30 Monaten Krieg. Die verheerenden Attacken forderten mindestens vier Menschenleben und verletzten mehr als 30 weitere.

    Die Raketen und Drohnen trafen vor allem Energieanlagen, was erneut den Alltag vieler Menschen in der Ukraine zum Stillstand brachte. Bewohner suchten Schutz in Kellern und U-Bahn-Stationen, während die Angst vor weiteren Angriffen allgegenwärtig war. Diese brutale Offensive erfolgte parallel zu einer grenzüberschreitenden Operation der Ukraine, bei der Truppen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg russisches Territorium betraten.

    Obwohl der ukrainische Vorstoß in den letzten Tagen an Tempo verloren hat, verkündete Selenskyj am Sonntag dennoch kleinere Erfolge – zwei weitere orte seien jetzt unter ukrainischer Kontrolle. Unabhängig überprüfen lässt sich diese Behauptung jedoch nicht. Zeitgleich setzen russische Truppen ihre erbarmungslosen Angriffe entlang der gesamten Frontlinie innerhalb der Ukraine fort.

    USA 2024: Der Wahlkampf gewinnt an Hitze

    Mit nur noch 70 Tagen bis zur US-Präsidentschaftswahl heizt sich die politische Stimmung weiter auf. Trump und Harris gerieten erneut aneinander, diesmal wegen einer geplanten Debatte am 10. September auf dem TV-Sender ABC. Trump äußerte auf Social Media seine Zweifel, ob er überhaupt teilnehmen werde, da Harris‘ Team forderte, die Mikrofone während der gesamten Sendung offen zu halten.

    Mikrofone und Manipulation

    Harris‘ Kampagne kritisiert, dass Trumps Team lieber auf gedämpfte Mikrofone setze, da sie bezweifeln, dass Trump 90 Minuten „präsidial“ auftreten könne. Trump konterte prompt und stellte in Aussicht, dass er noch überlege, ob er an der Debatte überhaupt teilnehmen werde – eine Entscheidung, die möglicherweise auch von der Frage abhängt, welche Medienplattformen beteiligt sind.

    Naher Osten: Konflikte ohne Ende

    Nach Wochen voller Spannungen wurde ein umfassender Krieg zwischen Israel und der Hisbollah zwar abgewendet, doch die Kämpfe an der Grenze zum Libanon dauern an. Tausende Menschen auf beiden Seiten mussten bereits ihre Heimat verlassen. Die unablässigen Konflikte in der Region drohen weiterhin zu eskalieren – ein direkter Einflussfaktor für die politische Zukunft von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und dem Hamas-Führer Yahya Sinwar.

    Weitere Schlagzeilen

    • Pakistan: In der Provinz Belutschistan haben mehrere Angriffe, offenbar von der Belutschistan-Befreiungsarmee verübt, mindestens 38 Menschen das Leben gekostet.
    • Sudan: Ein Dammbruch nahe dem Roten Meer führte zu verheerenden Überschwemmungen und verursachte zahlreiche Tote und Verletzte.
    • Japan: Ein chinesisches Überwachungsflugzeug drang erstmals in den japanischen Luftraum ein – ein bedeutender Schritt, der die Spannungen in der Region weiter verschärft.
    • Klima: Meta und Google erforschen neue Wege zur Energiegewinnung für ihre Rechenzentren – sie wollen saubere Wärme aus tief unter der Erdoberfläche nutzen.
    • Venezuela: Ein hoher Wahlbeamter erklärte, es gäbe keine Beweise dafür, dass Präsident Nicolás Maduro die Wahlen im letzten Monat tatsächlich gewonnen habe.
    • Kanada: Die Regierung will 100-Prozent-Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge erheben und sich damit den USA und der EU anschließen.
    • Kunst: Ein Museum in Pennsylvania gibt ein wertvolles Porträt aus dem 16. Jahrhundert zurück, nachdem es sich mit den Nachfahren eines deutschen jüdischen Paares geeinigt hat, das 1938 vor den Nazis floh.

    Auch in dieser Woche bleibt die Welt weiterhin in Bewegung – und es bleibt abzuwarten, wie sich die Ereignisse in der Ukraine, den USA und dem Nahen Osten weiterentwickeln werden.

  • Macron lehnt Regierungsbildung durch NFP ab – Neue Beratungen ab Dienstag angekündigt

    Macron lehnt Regierungsbildung durch NFP ab – Neue Beratungen ab Dienstag angekündigt

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat entschieden, dass für ihn ein Regierungsvorschlag des Nouveau Front Populaire (NFP) nicht in Frage kommt – im Namen der „institutionellen Stabilität“. Obwohl die Allianz der Linksparteien bei den letzten Parlamentswahlen den ersten Platz errungen hat, sieht Macron in einem solchen Kabinett keine Zukunft. Warum diese Ablehnung? Ein Regierungsvorschlag des NFP würde laut Macron sofort auf den Widerstand der anderen Gruppen in der Nationalversammlung stoßen und umgehend eine Mehrheit von über 350 Abgeordneten gegen sich haben. Mit so einem Gegenwind ließe sich keine sinnvolle Politik machen – ein Argument, das Macron in einem offiziellen Kommuniqué am 26. August 2024 nach einer Reihe von Konsultationen mit politischen Parteien und Parlamentsgruppen geäußert hat. Macron betonte die Notwendigkeit, „institutionelle Stabilität“ zu gewährleisten. Ein NFP-geführtes Kabinett würde diese Stabilität nicht bieten. Darum habe er diese Option verworfen. Aber …

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