Autor: Nachrichten

  • Heute in der Geschichte: Der 27. September

    Heute in der Geschichte: Der 27. September

    Manchmal übersehen, aber voller Wendepunkte – der 27. September bietet uns zahlreiche bedeutende Ereignisse, die Geschichte geschrieben haben. Von Frankreich bis in die entlegensten Winkel der Welt hat dieser Tag Kriege, Revolutionen und kulturelle Meilensteine geprägt. Werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Momente des 27. September.

    Die Eroberung von Mexiko-Stadt durch Spanien (1821)

    Am 27. September 1821 marschierte der mexikanische Freiheitskämpfer Agustín de Iturbide triumphal in Mexiko-Stadt ein und beendete damit offiziell den mexikanischen Unabhängigkeitskrieg. Mexiko erklärte sich frei von der Herrschaft Spaniens – nach elf blutigen Jahren des Kampfes. Der Vertrag von Córdoba, der kurz zuvor unterzeichnet worden war, sicherte die Anerkennung der mexikanischen Unabhängigkeit durch Spanien und markierte das Ende eines der längsten Kolonialkriege in Lateinamerika.

    Doch die Frage bleibt: War Mexiko wirklich bereit für die Freiheit? Die Nachwehen dieser Revolution führten zu internen politischen Konflikten, und Mexiko durchlief eine turbulente Zeit der Staatsbildung – mit Iturbide selbst, der sich bald zum Kaiser krönte, bevor er gestürzt wurde. Das Land betrat einen unruhigen Weg in Richtung einer stabilen Republik, doch der 27. September bleibt ein Symbol für den Traum der Unabhängigkeit.

    Die Belagerung von Paris im Deutsch-Französischen Krieg (1870)

    Während in Mexiko die Freiheit gefeiert wurde, blickte man in Frankreich am 27. September 1870 in eine düstere Zukunft. Die Belagerung von Paris, ein Wendepunkt im Deutsch-Französischen Krieg, war in vollem Gange. Deutsche Truppen hatten die Stadt umzingelt und schnitten alle Nachschubwege ab. Die Pariser Bevölkerung erlebte Hunger, Kälte und extreme Entbehrungen. Der Kaiser Napoleon III. war kurz zuvor bei der Schlacht von Sedan gefangen genommen worden, was zum Sturz des Zweiten Kaiserreichs und zur Ausrufung der Dritten Republik geführt hatte. Doch die Pariser sollten noch vier Monate leiden, bevor sie im Januar 1871 kapitulierten.

    Die Belagerung von Paris ist heute ein düsteres Kapitel in der französischen Geschichte – ein Moment, der das Ende der französischen Hegemonie auf dem europäischen Kontinent markierte und den Aufstieg des Deutschen Kaiserreichs besiegelte. Auf diesen Trümmern sollte sich Frankreich in den kommenden Jahrzehnten wiederaufbauen, aber der Schmerz und das Trauma dieser Tage bleiben unvergessen.

    Google gründet sich (1998)

    Von militärischen Niederlagen zur digitalen Revolution: Ein weiteres bedeutsames Ereignis des 27. September ist die Gründung von Google im Jahr 1998. Zwei junge Doktoranden der Stanford University, Larry Page und Sergey Brin, brachten ihre revolutionäre Suchmaschine an den Start, die unsere Art, Wissen zu finden, grundlegend verändern sollte. Ursprünglich als Forschungsprojekt gestartet, entwickelten sie einen Algorithmus, der die Art und Weise, wie Suchergebnisse sortiert und präsentiert werden, revolutionierte.

    Der Einfluss von Google auf unsere Gesellschaft ist kaum zu überschätzen. Was einst als kleines Start-up begann, ist heute eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. Google hat das Internet – und unser tägliches Leben – so sehr durchdrungen, dass „googeln“ inzwischen zum Synonym für die Informationssuche geworden ist. Wer hätte am 27. September 1998 gedacht, dass diese kleine Firma die Welt so drastisch verändern würde?

    Der Vertrag von Versailles im Jahr 1783

    Ein weiterer bedeutender Moment der Geschichte, der sich am 27. September ereignete, war der Vertrag von Versailles im Jahr 1783. Dieser Vertrag beendete offiziell den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und sicherte den jungen Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Interessanterweise geschah dies auf französischem Boden, im prächtigen Schloss von Versailles. Frankreich hatte eine Schlüsselrolle im amerikanischen Unabhängigkeitskampf gespielt, indem es die amerikanischen Truppen finanziell und militärisch unterstützte. Das Land befand sich damals unter der Herrschaft von Ludwig XVI., dessen eigene Revolution allerdings nicht lange auf sich warten ließ.

    Für Frankreich war dieser Moment zweischneidig: Einerseits der Triumph über den ewigen Rivalen Großbritannien, andererseits die finanziellen Lasten, die mit der Unterstützung der Amerikaner einhergingen. Diese Kosten trugen mit dazu bei, dass die Staatskassen des Landes erschöpft waren – ein direkter Auslöser für die eigene Französische Revolution, die nur wenige Jahre später ausbrechen sollte.

    Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1951)

    Auch wenn der 27. September von militärischen Ereignissen geprägt ist, fand an diesem Tag im Jahr 1951 ein entscheidender Moment für die europäische Einheit statt: Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). Die sechs Gründungsmitglieder – Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Luxemburg und die Niederlande – unterzeichneten den Vertrag zur Schaffung dieser Gemeinschaft, die als Vorläufer der heutigen Europäischen Union gilt. Die EGKS zielte darauf ab, die Kontrolle über Kohle- und Stahlproduktion zu teilen, um künftige Konflikte zwischen den europäischen Mächten zu verhindern.

    Dies war ein Meilenstein in der Geschichte der europäischen Zusammenarbeit und des Friedens. Frankreich, das während des Zweiten Weltkriegs unter der deutschen Besatzung gelitten hatte, spielte eine zentrale Rolle in diesem Prozess. Die deutsch-französische Versöhnung wurde zur Grundlage für die Stabilität in Europa – ein bemerkenswerter Wandel in der Geschichte, wenn man bedenkt, dass diese beiden Nationen noch wenige Jahrzehnte zuvor erbitterte Feinde waren.

    Ein kleiner Sprung in die Moderne: Tour de France 1988

    Ein weiteres, etwas leichteres Ereignis fand am 27. September 1988 statt: An diesem Tag gewann Pedro Delgado die Tour de France. Der spanische Radfahrer fuhr einen beeindruckenden Sieg ein und dominierte das Feld – ein Triumph, der ihn zu einem Nationalhelden machte. Die Tour de France, Frankreichs berühmtes Radrennen, gehört bis heute zu den prestigeträchtigsten Sportveranstaltungen der Welt. Delgado’s Sieg wurde in Spanien und Frankreich gefeiert, doch die Tour bleibt auch ein Symbol der Leidenschaft und des Wettbewerbs in der Sportgeschichte Frankreichs.

    Fazit: Ein Tag, der die Welt bewegt

    Der 27. September mag auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Tag erscheinen – aber er hat weltweit historische Spuren hinterlassen. Ob es der Aufstieg von Google, die Belagerung von Paris oder die Geburt der europäischen Einheit war, dieser Tag erinnert uns daran, dass die Geschichte oft an unerwarteten Punkten Wendungen nimmt. Wer weiß, was uns der nächste 27. September bringen wird?

  • Welttourismustag: Warum Reisen uns verbindet – und die Welt verändert

    Welttourismustag: Warum Reisen uns verbindet – und die Welt verändert

    Der 27. September – dieser Tag markiert mehr als nur den Übergang von Sommer zu Herbst. Für Millionen von Menschen weltweit steht dieses Datum für eine der größten und faszinierendsten Bewegungen unserer Zeit: den Welttourismustag. Eine Gelegenheit, innezuhalten und über die Kraft des Reisens nachzudenken – über seine tiefgreifenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaften, Kulturen und die Umwelt. Aber was bedeutet dieser Tag wirklich? Warum hat sich das Reisen zu einem so zentralen Teil unseres Lebens entwickelt, und welche Herausforderungen bringt es mit sich?

    Die Magie des Reisens: Begegnungen jenseits der Komfortzone

    Jeder, der schon einmal einen Fuß in ein fremdes Land gesetzt hat, kennt dieses Gefühl – das Kribbeln im Bauch, wenn man das Unbekannte betritt. Es sind diese Momente, die uns aus dem Alltag reißen und uns zeigen, wie groß die Welt wirklich ist. Reisen erweitert nicht nur unseren Horizont, es schärft auch unsere Sinne. Wer einmal auf den geschäftigen Märkten Marrakeschs verhandelt hat, den Mönchen in den Tempeln von Kyoto begegnet ist oder durch die engen Gassen von Venedig geschlendert ist, weiß: Diese Erlebnisse brennen sich ins Gedächtnis ein.

    Doch es geht nicht nur um Sehenswürdigkeiten, Fotos oder das nächste Abenteuer auf Social Media. Reisen, echtes Reisen, verbindet uns mit Menschen. Wenn man auf einem kleinen Bauernmarkt in der Provence einen Plausch mit einem Einheimischen hält oder in einer kubanischen Casa Particular am Küchentisch sitzt, merkt man: Wir haben mehr gemeinsam, als uns trennt.

    Tourismus: Motor der Globalisierung und regionaler Entwicklung

    Tourismus ist viel mehr als nur ein Hobby. Es ist eine der größten Industrien weltweit. Im Jahr 2019, vor der Pandemie, machten internationale Touristenankünfte über 1,4 Milliarden Menschen aus. Doch die Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte. Hinter jeder dieser Reisen steckt eine Vielzahl von Arbeitsplätzen – von Hoteliers und Reiseleitern bis hin zu lokalen Handwerkern, die ihre Produkte in alle Winkel der Welt verkaufen.

    Für viele Entwicklungsländer ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen. Ob es nun das Straßencafé in Tansania ist oder die handgefertigten Keramikprodukte in Vietnam – der Tourismus gibt diesen Gemeinschaften die Möglichkeit, ihre Kultur zu präsentieren und gleichzeitig wirtschaftlich zu profitieren. Dies schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern fördert auch den interkulturellen Austausch und das Verständnis zwischen den Nationen.

    Doch genau hier liegt die Krux: Der Tourismus kann Fluch und Segen zugleich sein.

    Die dunkle Seite des Tourismus: Overtourism und Umweltbelastung

    Während die einen von den Früchten des globalen Tourismus profitieren, stehen andere vor den Schattenseiten dieser Branche. Überfüllte Strände, ausgetretene Wanderwege und historische Städte, die unter den Massen von Besuchern leiden – Beispiele dafür gibt es weltweit. Wer im Sommer nach Barcelona oder Venedig reist, sieht es mit eigenen Augen: Overtourism ist ein echtes Problem. Ganze Stadtteile werden von Touristen überrannt, während die Einheimischen sich immer mehr aus ihren eigenen Vierteln zurückziehen müssen.

    Auch die Umwelt trägt einen hohen Preis. Der CO₂-Fußabdruck, den allein der Flugverkehr hinterlässt, ist enorm. Dazu kommen Abfallberge, die an den schönsten Stränden der Welt zurückgelassen werden, und sensiblen Ökosystemen, die durch das unkontrollierte Wachstum des Tourismus aus dem Gleichgewicht gebracht werden.

    Sind wir zu rücksichtslos geworden? Oder gibt es Wege, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten?

    Nachhaltiger Tourismus: Ein Blick in die Zukunft

    Glücklicherweise erkennen immer mehr Reisende, dass es Alternativen zum Massentourismus gibt. Der Trend geht hin zu nachhaltigeren Reiseformen, bei denen die Umwelt geschont und die lokale Bevölkerung respektiert wird. Aber was bedeutet das konkret? Es bedeutet, statt eines Pauschalurlaubs in überfüllten Hotels auf Ökotourismus zu setzen – kleine, familiengeführte Unterkünfte zu wählen, in denen man den direkten Kontakt zur lokalen Kultur erlebt. Es bedeutet, bei Reisen darauf zu achten, welchen Fußabdruck man hinterlässt, und bewusster zu entscheiden, wie oft man ins Flugzeug steigt.

    Ein spannender Ansatz ist der „Slow Tourism“ – das bewusste Reisen, bei dem nicht die Anzahl der bereisten Länder zählt, sondern die Tiefe der Erlebnisse. Warum eine Stadt in einem Tag abhaken, wenn man auch eine Woche bleiben und sie wirklich kennenlernen kann? Slow Tourism ist wie ein gutes Buch – man genießt jede Seite und lässt sich Zeit, statt es in einem Rutsch durchzulesen.

    Kulturelle Begegnungen: Die Seele des Reisens

    Was bleibt einem eigentlich am meisten in Erinnerung, wenn man von einer Reise zurückkommt? Meistens sind es nicht die großen Monumente oder die geführten Touren, sondern die kleinen Momente, in denen man die Kultur eines Landes wirklich erlebt. Vielleicht ist es die spontane Einladung zum Tee in einer marokkanischen Familie oder das gemeinsame Essen mit einer italienischen Großfamilie. Es sind diese Begegnungen, die uns zeigen, dass die Welt zwar groß und vielfältig, aber die menschlichen Bedürfnisse und Wünsche überall gleich sind: Gemeinschaft, Freude und Verständnis.

    Reisen fördert dieses Verständnis auf eine Weise, die kein Buch oder Film je könnte. Es ist die direkte Erfahrung, die uns lehrt, Vorurteile abzubauen und uns in die Perspektive anderer hineinzuversetzen. Man lernt, wie Menschen in anderen Teilen der Welt leben – und wie sie denken.

    Der Welttourismustag: Ein Tag der Reflektion

    Was bedeutet also der Welttourismustag in diesem Kontext? Er soll uns daran erinnern, dass Reisen mehr ist als eine Auszeit vom Alltag. Es ist eine Möglichkeit, die Welt zu entdecken und gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen. Der Welttourismustag soll uns dazu anregen, bewusster zu reisen – mit offenen Augen und einem offenen Herzen.

    Dieser Tag fordert uns auf, die Auswirkungen unserer Reisen zu reflektieren. Wie beeinflussen unsere Entscheidungen die Orte, die wir besuchen? Wie können wir dazu beitragen, dass auch zukünftige Generationen die Möglichkeit haben, die Wunder dieser Welt zu erleben? Das sind Fragen, die sich jeder Reisende stellen sollte, egal ob er einen Kurztrip in die Nachbarstadt plant oder eine Fernreise ans andere Ende der Welt.

    Fazit?

    Stell dir vor, du betrittst ein Land nicht als Tourist, sondern als Gast – wie würdest du handeln? Dieses Gefühl von Respekt, das ein guter Gast mitbringt, sollte uns bei jeder Reise begleiten. Der Welttourismustag ist eine Einladung, dieses Bewusstsein zu schärfen und die Art, wie wir reisen, zu überdenken.

    Denn eines ist klar: Reisen ist nicht nur ein Privileg, es ist eine Verantwortung. Lasst uns diese Verantwortung mit Freude, Respekt und Achtsamkeit tragen – dann wird jeder Schritt, den wir auf fremdem Boden machen, auch ein Schritt zu einer besseren Welt sein.

    Und wer weiß, vielleicht wartet das nächste große Abenteuer ja nicht in fernen Ländern, sondern gleich um die Ecke.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Frankreich zahlt nun mehr als Spanien für die Rückzahlung seiner Schulden

    Frankreich zahlt nun mehr als Spanien für die Rückzahlung seiner Schulden

    Am Donnerstag, dem 26. September 2024, geschah etwas, das Frankreichs Wirtschaftswelt beunruhigt – die Kosten für die französische Staatsverschuldung überstiegen erstmals seit 18 Jahren die der spanischen Schulden. Dieser Wendepunkt verdeutlicht, dass die Haushaltsanstrengungen, die Länder wie Spanien nach der Finanzkrise unternommen haben, Früchte tragen. Spanien, einst stark angeschlagen, hat sich stabilisiert und wächst wieder. Frankreich hingegen kämpft mit höheren Defiziten und politischen Unsicherheiten. Wendepunkt nach 18 Jahren Der Unterschied mag gering erscheinen – nur 0,2 % trennen die Rückzahlungszinsen Frankreichs (2,97 %) und Spaniens (2,95 %). Dennoch ist er symbolisch: Erstmals seit November 2006 zahlt Paris mehr für seine Schulden als Madrid. Es handelt sich hierbei um den Zinssatz für zehnjährige Staatsanleihen, der als wichtige Kennziffer für die Bewertung der nationalen Schulden gilt. Warum der Vergleich mit Spanien? Weil Spanien in den letzten Jahren wirtschaftlich…

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  • Marseille: Besorgnis der Eltern nach Entdeckung von über 80 Schusslöchern an einem Schulgebäude

    Marseille: Besorgnis der Eltern nach Entdeckung von über 80 Schusslöchern an einem Schulgebäude

    Die Entdeckung von mehr als 80 Einschlägen durch Bleikugeln am Collège Stéphane-Mallarmé in Marseille hat viele Eltern in Angst und Sorge versetzt. Trotz der Wiederaufnahme des Unterrichts am Donnerstag, dem 26. September, zwei Tage nach dem Vorfall, bleibt die Angst spürbar.

    Unterricht hinter beschädigten Fenstern

    Die Schüler kehrten in die Schule zurück, obwohl die Spuren der Schrotkugel noch an den Fenstern des Gebäudes zu sehen waren. Obwohl das Leben an der Schule scheinbar wieder seinen normalen Lauf nimmt, ist die Sorge unter den Eltern groß. „Es sollte mehr Sicherheit durch die Polizei geben. Es geht um unsere Kinder und Enkelkinder“, betonte eine besorgte Mutter.

    Ein andauerndes Problem

    Die Einschläge der Schüsse wurden am Dienstag, dem 24. September, entdeckt, woraufhin das Collège sofort geschlossen wurde. Die Lehrer machten von ihrem Rückzugsrecht Gebrauch und verwiesen auf eine ernsthafte und unmittelbare Gefahr. Erst nach einem Treffen mit dem Schulamt und der Polizei entschieden sich die Lehrkräfte, den Unterricht wieder aufzunehmen. Sicherheitsmaßnahmen wurden umgehend verstärkt, um die Sicherheit der Schule zu gewährleisten.

    Die Problematik ist jedoch nicht neu. Seit über einem Jahr klagen Eltern und Lehrer über die zunehmende Unsicherheit rund um das Collège, die vor allem durch einen in der Nähe gelegenen Drogenumschlagplatz verursacht wird.

  • Aude: Katastrophale Weinlese wegen der Dürre im Jahr 2024

    Aude: Katastrophale Weinlese wegen der Dürre im Jahr 2024

    2024 wird für die Winzer im Département Aude in die Geschichte eingehen – und das nicht positiv. Nach einem ungewöhnlich heißen Frühling und einem Sommer mit extremen Hitzewellen sind die Trauben in einem miserablen Zustand. Auch andere Regionen Frankreichs sind von schlechten Ernten betroffen.

    „Die Weinberge hier werden verschwinden“

    Nicolas Castan, Winzer in Leucate, blickt verzweifelt auf seine Weinreben. Die Temperaturen kletterten wochenlang über 40 Grad Celsius, und Regen fiel kaum. Unter solchen Bedingungen hatten die Reben keine Chance. „Die Weinwirtschaft wird hier verschwinden, dabei war sie das wirtschaftliche Rückgrat unserer Region“, sagt Castan bedrückt.

    Extreme Wetterbedingungen bedrohen die Zukunft

    Die Weinberge, die er heute bewirtschaftet, gehören seit Generationen seiner Familie. Doch Castan weiß nicht, ob er die Familientradition fortführen kann. „Wenn man so am Boden ist, mit Schulden und Investitionen, die man nicht bewältigen kann, bringt das große Probleme mit sich. Es ist sehr traurig“, erklärt der Winzer. Und Castan ist nicht allein – auch in anderen Departements kämpfen die Weinbauern mit den extremen Wetterbedingungen. Der Jahrgang 2024 wird definitiv kein guter sein.

  • Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in  ein Baby geschüttelt hat

    Haute-Savoie: Tagesmutter zu 12 Jahren Haft verurteilt, weil sie in ein Baby geschüttelt hat

    Die Strafe ist scharf – und der Fall sorgt weiterhin für Bestürzung. Am Mittwoch, dem 25. September, wurde eine Tagesmutter von dem Schwurgericht in Chambéry (Savoie) zu 12 Jahren Haft verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, ein sechs Monate altes Baby so heftig geschüttelt zu haben, dass es lebenslange Behinderungen davontrug. Diese Entscheidung verschärft das ursprüngliche Urteil aus dem Jahr 2022, in dem die Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war. Nun wurden zwei weitere Jahre hinzugefügt. Die 36-Jährige aus Brenthonne, Haute-Savoie, wurde für schuldig befunden, dem Kleinkind, das sie betreute, durch Gewalteinwirkung eine dauerhafte Behinderung zugefügt zu haben. Die erschütternden Ereignisse von 2014 Der Vorfall ereignete sich vor mittlerweile zehn Jahren, am 27. März 2014. Die damals 26-jährige Tagesmutter hatte das Baby den Tag über in ihrer Obhut. Als die Mutter ihr Kind am Abend abholte, bemerkte sie sofort, dass mit ihrem Sohn etwas nicht stimmte. Besorgt brachte sie ihn di…

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  • New Yorks Bürgermeister Eric Adams unter Anklage – und andere World-News

    New Yorks Bürgermeister Eric Adams unter Anklage – und andere World-News

    Gestern zeigte sich der New Yorker Bürgermeister Eric Adams unbeeindruckt angesichts der fünf gegen ihn erhobenen Anklagen wegen Bestechung, Betrug und der Annahme illegaler ausländischer Wahlkampfspenden. Trotz Forderungen zahlreicher Politiker, auch von mehreren demokratischen Konkurrenten bei der nächsten Vorwahl, dass er zurücktreten solle, erklärte Adams, er werde sein Amt behalten und sich gegen die Vorwürfe wehren.

    Ein Richter hat Adams für heute zur Anhörung vorgeladen, doch sein Anwalt beantragte, die Anhörung auf Anfang nächster Woche zu verschieben. Bei der Anhörung wird Adams offiziell über seine Rechte informiert und muss eine Erklärung zu den Anklagen abgeben.

    Netanjahu weist Waffenstillstand ab

    Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu machte gestern bei seiner Ankunft in New York, wo er vor der UN-Generalversammlung sprechen wird, deutlich, dass er keinen neuen Waffenstillstandsvorschlag annehmen möchte.

    „Wir greifen Hisbollah mit aller Härte an“, erklärte Netanyahu in einer Mitteilung bei seiner Ankunft in New York. „Das bleibt unsere Politik.“

    Mehrere hochrangige Mitglieder der israelischen Regierung haben den Vorschlag, der von den USA, deren europäischen Verbündeten und arabischen Nationen unterbreitet wurde, bereits zurückgewiesen. Eine Antwort der Hisbollah blieb bisher aus.

    Während Netanyahu auf dem Weg nach New York war, führte das israelische Militär neue Angriffe durch, darunter einen in Beirut, der auf den Kommandeur der Drohneneinheit der Hisbollah abzielte.

    US-Beamte warnen vor ausländischer Wahlkampfeinmischung

    US-Sicherheitsbehörden warnen vor zunehmender Gefahr durch ausländische Einmischung in die Präsidentschaftswahl 2024, insbesondere in den kritischen Wochen im Oktober, in denen die Wahrscheinlichkeit für Manipulationen am höchsten ist.

    Russland macht keinen Hehl aus seiner Unterstützung für Donald Trump. China scheint noch unsicher, welchen Kandidaten es mehr ablehnt, und beeinflusst eher lokale Wahlkämpfe. Iran hingegen, der unbedingt Trump verhindern will, greift aktiv in Trumps Wahlkampf ein, hackt in dessen Kampagnenkonten und plant offenbar sogar Attentate auf ihn.

    Das US-Justizministerium könnte bereits morgen die Anklage gegen eine iranische Gruppe erheben, die mit den Revolutionsgarden in Verbindung steht. Diese Gruppe wird beschuldigt, Trumps Wahlkampfteam gehackt und auch Journalisten sowie andere Zielpersonen in Washington angegriffen zu haben.

    Weitere Schlagzeilen

    Pakistan: Zwei Männer, die der Blasphemie beschuldigt wurden, wurden von der Polizei in der vergangenen Woche getötet.
    Sudan: Das sudanesische Militär startete eine Offensive zur Rückeroberung der Hauptstadt Khartum.
    Japan: Iwao Hakamada, der nach 44 Jahren die längste Zeit weltweit in der Todeszelle verbracht hat, wurde nun freigesprochen.
    Hongkong: Zwei Journalisten, die im August wegen Verschwörung zur Veröffentlichung aufrührerischer Artikel verurteilt wurden, erhielten in dem wegweisenden Fall jetzt ihre Strafe.
    Indien: In Bihar kamen mindestens 46 Menschen, darunter 37 Kinder und sieben Frauen, bei einem religiösen Bade-Ritual ums Leben.
    Wetter: Ein Kategorie-4-Sturm trifft auf Florida, mit Risiken von Überschwemmungen und weitreichenden Schäden an der Stromversorgung.
    Schweiz: Behörden untersuchen einen assistierten Suizid mit einer sarggroßen, luftdichten Kapsel, die Sauerstoff durch Stickstoff ersetzt.
    USA: Über 700 Kinder und Jugendliche wurden in den letzten drei Wochen wegen Drohungen gegen Schulen festgenommen, nach einer Schießerei an einer Schule in Georgia.

  • MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    MIssbrauch: Papst Franziskus wirft Bischof und neun weitere Personen aus der Kirche

    Eine der drastischsten Entscheidungen in der jüngeren Kirchengeschichte hat Papst Franziskus diese Woche getroffen: Er wies zehn Personen, darunter einen Bischof, Priester und Laien, aus der katholischen Bewegung „Sodalitium Christianae Vitae“ (SCV) in Peru aus der Kirche aus. Hintergrund ist eine Vatikanuntersuchung, die erschreckende Missbräuche von Macht, Autorität und Spiritualität aufdeckte. Die Entscheidung im Detail Das peruanische Episkopat verkündete die Maßnahme auf seiner Website. Die Entscheidung sei „außergewöhnlich“ und stamme direkt von Papst Franziskus, hieß es. Besonders bemerkenswert: Die Liste der aufgedeckten Vergehen, die kanonisch geahndet werden, ist beispiellos – darunter Hacking von Kommunikationsgeräten und systematische Überwachung von Kirchenkritikern. Diese Enthüllungen stellen einen Tabubruch dar, denn der Vatikan pflegt in der Regel eine zurückhaltende Kommunikation bei der Aufarbeitung von Missbräuchen. Hintergrund der Bewegung Die Bewegung SCV, gegründe…

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  • Angriffe von Wölfen in Saint-Cézaire-sur-Siagne: Ein Dorf in Alarmbereitschaft

    Angriffe von Wölfen in Saint-Cézaire-sur-Siagne: Ein Dorf in Alarmbereitschaft

    In Saint-Cézaire-sur-Siagne, einem kleinen Dorf in den Alpes-Maritimes, herrscht seit Wochen Unruhe – und das liegt nicht am Wetter oder den saisonalen Veränderungen. Der Grund sind Wölfe, die immer wieder auf den Feldern und Weiden der Region auftauchen und ihre Spuren hinterlassen – in Form von gerissenen Tieren und aufgeschreckten Bewohnern. Ein Dorf, das einst für seine Ruhe bekannt war, sieht sich plötzlich mit einer Bedrohung konfrontiert, die viele als längst vergangenes Problem abgetan hatten: den Wolf. Ein Räuber in der Nacht Vor knapp einem Monat erlebte ein örtlicher Schäfer das, vor dem er sich lange gefürchtet hatte. In einem Olivenhain, wo seine Schafe friedlich grasten, schlug ein Wolf zu. Er installierte eine Kamera, um das Geschehen auf seinem Land zu überwachen – und das Bild des Angreifers war eindeutig. Der Wolf hatte eines seiner Schafe gepackt und 15 Meter weit geschleift, bevor er es gefressen hat. „Das Schaf war wehrlos, und es ging so schnell“, berichtet der Sc…

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  • Unwetterwarnung: Savoie und Isère unter Warnstufe Orange – Was Sie wissen müssen

    Unwetterwarnung: Savoie und Isère unter Warnstufe Orange – Was Sie wissen müssen

    Es ist wieder soweit: Der Himmel über Teilen Frankreichs verdunkelt sich, und schwere Regenfälle drohen. Am Donnerstag, dem 26. September, gab Météo-France bekannt, dass die Départements Savoie und Isère wegen Regen und Hochwasser in die Warnstufe Orange hochgestuft wurden. Diese beiden Départements gesellen sich nun zu den bereits betroffenen Departements Corrèze, Jura, Ain und Haute-Savoie – insgesamt stehen somit sechs Départements unter Warnstufe Orange.

    Doch was bedeutet das für die Menschen vor Ort? Und warum scheint sich das Wetter in diesen Regionen aktuell so dramatisch zu entwickeln?

    Dauerregen im Osten

    Vor allem im Osten Frankreichs, also in den Départements Savoie, Isère, Jura, Ain und Haute-Savoie, erwartet man ununterbrochene Niederschläge für mindestens 12 Stunden. Klingt nach einer ungemütlichen Angelegenheit, aber es steckt mehr dahinter. Météo-France warnt, dass die Regenmengen auf 50 bis 80 Liter pro m2 ansteigen könnten – und das wäre nur das Mindestmaß. Es gibt Abschnitte, in denen sogar bis zu 100 Liter fallen könnten. Diese heftigen Regenmengen bergen ein großes Risiko für die Bevölkerung. Flüsse könnten über die Ufer treten, und in Hanglagen könnten Schlammlawinen für Chaos sorgen.

    Was vielleicht für einige nach einer typischen Herbstwetterlage klingt, könnte in den betroffenen Gebieten ernsthafte Konsequenzen haben. Überflutete Straßen, beschädigte Infrastruktur und im schlimmsten Fall Menschen, die ihre Häuser verlassen müssen – das ist die Realität, mit der die Bewohner dieser Regionen rechnen müssen.

    Corrèze unter Wasser

    Ein weiterer Brennpunkt der Wetterlage ist das Département Corrèze. Hier sind in den letzten drei Tagen bereits große Mengen Regen gefallen. Am Donnerstag rechnet man mit weiteren 50 bis 60 Litern – in einigen Teilen des Départements könnten es sogar 80 Liter werden. Die Gefahr von Überflutungen ist hier besonders hoch, da der Boden bereits gesättigt ist und weiteres Wasser kaum aufnehmen kann.

    Die Menschen in der Corrèze sollten besonders wachsam sein. Schon kleine Gewässer können durch die fortlaufenden Niederschläge zu reißenden Flüssen werden, und einmal ausgelöst, ist es schwer, ein Hochwasser aufzuhalten.

    Was ist eigentlich eine „Atmosphärische Fluss“-Lage?

    Ein faszinierendes, aber auch bedrohliches Wetterphänomen spielt in dieser Situation eine entscheidende Rolle – der sogenannte „Atmosphärische Fluss“. Dieser Begriff beschreibt einen schmalen Luftstrom, der große Mengen feuchter Luft über weite Distanzen transportiert. In diesem Fall stammt die feuchte Luft aus den Antillen und zieht in einem regelrechten Luftkorridor über den Atlantik nach Europa.

    Dieser „Atmosphärische Fluss“ verstärkt die aktuellen Regenfälle enorm. So kommt es, dass die Niederschläge intensiver und langanhaltender sind, als man es sonst gewohnt ist. Kurzum: Es regnet nicht nur einfach – es strömt.

    Für Wetterfans und Meteorologen ist dieses Phänomen eine spannende Sache, doch für die Betroffenen in den Départements bedeutet es vor allem eines: Sie müssen sich auf ernsthafte Wetterkapriolen einstellen.

    Keine Entwarnung in Sicht

    Interessanterweise sind benachbarte Départements wie Rhône oder Drôme bisher nicht in den Alarmzustand versetzt worden. Doch wie so oft bei Wetterlagen dieser Art gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Die aktuellen Entwicklungen und insbesondere die Regenmengen sollten genau beobachtet werden, denn in einigen Regionen, die oft sensibler auf solche Wetterlagen reagieren – wie zum Beispiel Teile der Savoie und Isère – könnte sich die Lage schnell zuspitzen. Météo-France wird die Situation kontinuierlich überwachen.

    Was bedeutet das für den Alltag?

    Für die betroffenen Gebiete heißt das: Das Leben verlangsamt sich. Der Weg zur Arbeit könnte länger dauern, da viele Straßen möglicherweise überschwemmt sind. Pendler sollten besonders auf Durchsagen und Warnungen achten, um nicht in gefährliche Situationen zu geraten. Und was ist mit dem Wochenende? Freizeitpläne könnten buchstäblich ins Wasser fallen. Ein entspannter Ausflug in die Berge der Savoie? Lieber nicht – es sei denn, man hat Lust, durch Schlamm zu waten.

    Ein weiteres Risiko: Stromausfälle. Bei heftigen Regenfällen und Stürmen sind beschädigte Stromleitungen keine Seltenheit. Ein wenig Vorbereitung, wie Kerzen und Taschenlampen, kann in solchen Situationen nicht schaden.

    Fazit?

    Im Moment sieht es danach aus, dass die nächsten Tage in Teilen Frankreichs alles andere als sonnig und ruhig verlaufen werden. Wer sich in den betroffenen Départements aufhält, sollte wachsam sein und regelmäßig die Wetterwarnungen lesen. Vor allem Autofahrer und Menschen, die in hochwassergefährdeten Gebieten wohnen, müssen sich auf Einschränkungen einstellen.

    Natürlich kann sich das Wetter schnell wieder beruhigen – aber sicher ist das nicht. Denn eines steht fest: Wenn es in den Bergen und Tälern Frankreichs regnet, dann hört es manchmal so schnell nicht wieder auf.