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  • Missbrauchsvorwürfe in Marseille: Was über die Affäre um Abbé Raymond Melizan bekannt ist

    Missbrauchsvorwürfe in Marseille: Was über die Affäre um Abbé Raymond Melizan bekannt ist

    Die Enthüllungen um sexuellen Missbrauch im privaten Gymnasium Paul Melizan in Marseille haben eine Welle des Entsetzens ausgelöst. Ehemalige Schüler beschuldigen Abbé Raymond Melizan, von 1951 bis 1997 Lehrer und Direktor des Lycées, des sexuellen Missbrauchs. Obwohl die ersten Opfer bereits 2018 gehört wurden, blieb die Affäre lange Zeit unter Verschluss. Doch nun, nach neuen Aussagen, hat das Thema eine größere Öffentlichkeit erreicht.

    Erste Vorwürfe: Eine interne Untersuchung ab 2018

    2018 meldeten sich mehrere ehemalige Schüler bei den kirchlichen Behörden in Marseille. Die Aussagen beschreiben Übergriffe, die bis in die 1950er-Jahre zurückreichen. Pierre Brunet, der Generalvikar des Bistums Marseille, bestätigte kürzlich, dass damals „glaubwürdige Zeugenaussagen“ eingegangen seien. Diese Opfer hätten jedoch ausdrücklich gewünscht, dass die Angelegenheit nicht an die Öffentlichkeit dringt, sondern lediglich intern bearbeitet wird.

    Damals reagierte das Bistum mit interner Prüfung und Sensibilisierung, hielt die Erkenntnisse jedoch weitgehend geheim. Nun wird jedoch immer deutlicher, dass das Schweigen nicht nur die Aufklärung verzögert, sondern auch das Leid der Opfer vergrößert hat.

    Neue Zeugenaussagen und juristische Schritte im Jahr 2024

    Im Oktober 2024 ging ein Bericht über neue Vorwürfe ein, unter anderem über die nationale unabhängige Instanz für Anerkennung und Entschädigung (Inirr). Diese Institution wurde geschaffen, um Opfern von Missbrauch in der Kirche Gehör und Unterstützung zu bieten. Eine der gemeldeten Taten soll sich in den 1980er-Jahren ereignet haben. Diese Opfer wurden inzwischen anerkannt und entschädigt.

    Angesichts der neuen Entwicklungen wurde der Staatsanwaltschaft in Marseille ein umfassender Bericht übergeben. Jacques Le Loup, Direktor des katholischen Bildungswesens in Marseille, erklärte, dass es wichtig sei, alle möglichen Informationen zu bündeln, um ein vollständiges Bild zu erhalten – auch wenn Melizan bereits 2016 verstorben ist.

    Eine schmerzhafte Konfrontation mit der Vergangenheit

    Das Gymnasium Paul Melizan, das den Namen des Gründers und Vaters von Raymond Melizan trägt, hat bereits Maßnahmen ergriffen, um auf die Enthüllungen zu reagieren. Porträts des Abbés wurden aus den Räumen entfernt, und Orte, die seinen Namen trugen, wurden umbenannt.

    Caroline Amenc, die aktuelle Direktorin des Lycées, beschreibt die Situation als „schmerzlich, aber notwendig“. Sie betonte, dass das Gymnasium weiterhin die Werte des ursprünglichen Gründers Paul Melizan vermitteln wolle, der als Namensgeber der Institution bestehen bleibt.

    Neue Opfer melden sich – und die Zahl könnte weiter steigen

    Seit der öffentlichen Bekanntmachung am 12. November 2024 haben sich sieben weitere Opfer gemeldet. Der Diözesanbeauftragte für den Umgang mit Missbrauchsfällen, Pierre Brunet, betont, dass diese Entwicklungen eine neue Phase der Offenheit und Proaktivität markieren. Ziel sei es, alle Betroffenen zu unterstützen und sicherzustellen, dass ihre Stimmen gehört werden.

    Die Diözese arbeitet eng mit staatlichen Behörden und der unabhängigen nationalen Kommission zusammen. Gleichzeitig ermutigt sie weitere potenzielle Opfer oder Zeugen, sich zu melden, um Licht in diese dunkle Geschichte zu bringen.

    Ein zerrissenes Vermächtnis

    Raymond Melizan war jahrzehntelang eine zentrale Figur im Lycée Paul Melizan und genoss in Marseille hohes Ansehen. Als Ritter der Ehrenlegion und langjähriger Direktor galt er als Symbol für katholische Bildung. Doch die Enthüllungen werfen einen dunklen Schatten auf sein Erbe.

    Die Affäre zeigt einmal mehr, wie tiefgreifend der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ist und wie dringend umfassende Transparenz erforderlich bleibt. Während die Diözese Marseille ihre Bemühungen verstärkt, steht eines fest: Der Weg zur Gerechtigkeit für die Opfer ist noch lange nicht abgeschlossen.

  • 19. November: Ein Streifzug durch die Geschichte

    19. November: Ein Streifzug durch die Geschichte

    Der 19. November hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche bedeutende Ereignisse hervorgebracht, die sowohl die Weltgeschichte als auch die Geschichte Frankreichs geprägt haben. Ein Blick auf einige dieser Ereignisse zeigt die Vielfalt und Tragweite dieses Datums.

    Weltweite Ereignisse am 19. November

    • 1493: Christoph Kolumbus betritt die Insel, die er San Juan Bautista nennt – das heutige Puerto Rico. Diese Entdeckung markiert einen weiteren Meilenstein in der europäischen Erforschung der Neuen Welt.
    • 1863: In Gettysburg, Pennsylvania, hält US-Präsident Abraham Lincoln seine berühmte Gettysburg Address. Diese Rede, die mit den Worten „Four score and seven years ago…“ beginnt, betont die Prinzipien von Freiheit und Gleichheit und gilt als eine der bedeutendsten Reden der amerikanischen Geschichte.
    • 1969: Die Apollo-12-Mission der NASA landet erfolgreich auf dem Mond. Astronauten Charles Conrad und Alan Bean betreten die Mondoberfläche und setzen damit die Erforschung des Mondes fort.

    Ereignisse in Frankreich am 19. November

    • 1792: Während der Französischen Revolution verabschiedet die Nationalversammlung ein Dekret, das anderen Völkern Unterstützung im Kampf für Freiheit und gegen Tyrannei zusichert. Dieses Dekret unterstreicht den revolutionären Eifer Frankreichs, die Ideale der Revolution über die eigenen Grenzen hinaus zu verbreiten.
    • 1953: In Frankfurt am Main wird der Bundesrechnungshof eingeweiht. Obwohl dieses Ereignis in Deutschland stattfand, ist es ein Beispiel für die Nachkriegsentwicklung in Europa, zu der auch Frankreich beitrug.
    • 1973: Angesichts der Ölkrise ordnet der Deutsche Bundestag das erste Sonntagsfahrverbot für den 25. November an. Diese Maßnahme spiegelt die Energiekrise wider, die auch Frankreich und andere europäische Länder betraf.

    Geburtstage bedeutender Persönlichkeiten am 19. November

    • 1831: James A. Garfield, der 20. Präsident der Vereinigten Staaten, wird geboren. Seine Präsidentschaft war kurz, da er 1881 einem Attentat zum Opfer fiel.
    • 1917: Indira Gandhi, die erste und bisher einzige Premierministerin Indiens, erblickt das Licht der Welt. Sie spielte eine zentrale Rolle in der indischen Politik des 20. Jahrhunderts.

    Gedenk- und Feiertage am 19. November

    • Internationaler Männertag: Seit 1999 wird am 19. November der Internationale Männertag begangen, der auf die Gesundheit von Männern und Jungen aufmerksam macht und positive männliche Vorbilder würdigt.
    • Welttoilettentag: Ebenfalls am 19. November wird der Welttoilettentag begangen, der auf die Bedeutung sanitärer Einrichtungen und die Notwendigkeit hygienischer Bedingungen weltweit hinweist.

    Der 19. November ist somit ein Datum, das durch vielfältige Ereignisse in Erinnerung bleibt – von historischen Reden über wissenschaftliche Errungenschaften bis hin zu internationalen Gedenktagen.

  • Charlie Hebdo und der neue Karikaturenwettbewerb: „#RireDeDieu“ provoziert und polarisiert

    Charlie Hebdo und der neue Karikaturenwettbewerb: „#RireDeDieu“ provoziert und polarisiert

    Knapp zehn Jahre nach dem islamistischen Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo setzt das satirische Magazin erneut ein Zeichen – diesmal mit einem internationalen Karikaturenwettbewerb unter dem Hashtag „#RireDeDieu“ (über Gott lachen). Ziel ist es, die „Einflussnahme aller Religionen“ auf di…

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  • 1.000 Tage Krieg in der Ukraine: Ein Land bleibt standhaft

    1.000 Tage Krieg in der Ukraine: Ein Land bleibt standhaft

    Die Ukraine steht weiterhin aufrecht – auch nach tausend Tagen eines brutalen Krieges, der das Land in Atem hält. Am 19. November bekräftigte die Regierung in Kiew einmal mehr, dass sie sich den russischen Invasoren niemals beugen werde. Die Botschaft ist klar: Die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine sind unverhandelbar.

    Doch was genau bedeutet das nach fast drei Jahren Krieg?

    Ein Land im Ausnahmezustand

    Seit dem ersten Tag der Invasion im Februar 2022 hat sich das Leben in der Ukraine komplett verändert. Städte wurden zerstört, Millionen Menschen vertrieben, Familien auseinandergerissen. Trotz alledem gibt sich die ukrainische Regierung unbeugsam. Außenpolitisch wie auch auf dem Schlachtfeld setzt Kiew auf Durchhaltevermögen.

    „Die Ukraine wird sich niemals unterwerfen“, so eine deutliche Erklärung der ukrainischen Diplomatie. Doch die Realität sieht düster aus: Fortschritte an der Front sind schleppend, während die Ungewissheit über die zukünftige Unterstützung der USA wie ein Damoklesschwert über Kiew hängt. Die Worte der Diplomatie klingen kämpferisch – aber sie sind auch eine klare Botschaft an die internationale Gemeinschaft: Der Kampf um Freiheit ist noch nicht vorbei.

    Tod und Zerstörung – die Angriffe gehen weiter

    In der Nacht zum 19. November erschütterte eine russische Drohnenattacke die nordöstliche Region Sumy. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter auch ein Kind. Diese Region, die an Russland grenzt, hat in den letzten Wochen vermehrt tödliche Angriffe erlebt. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff scharf und machte erneut deutlich, dass diese Gewaltspirale das Leid der Zivilbevölkerung ins Unermessliche steigert.

    Wie lange kann ein Land solch eine Zermürbung aushalten? Es scheint, als habe die Ukraine ihren Kampfgeist noch nicht verloren – auch wenn die Folgen des Krieges allgegenwärtig sind.

    Internationale Unterstützung und Kontroversen

    Die Rolle internationaler Partner bleibt essenziell. Vor allem die USA und Europa stehen der Ukraine militärisch und finanziell bei. Präsident Emmanuel Macron lobte die jüngste Entscheidung der Vereinigten Staaten, der Ukraine den Einsatz von Langstreckenraketen auf russischem Boden zu erlauben. Für Macron ein Zeichen eines „tiefgreifenden Wandels“ in diesem Konflikt.

    Diese Entwicklung hat jedoch auch Gegner auf den Plan gerufen. Donald Trumps Beraterkreis kritisierte den Schritt und warnte vor einer weiteren Eskalation. Mike Waltz, zukünftiger Sicherheitsberater von Trump, äußerte in einem Interview auf Fox News Besorgnis: „Niemand weiß, wohin uns das führen wird.“ Diese Spannungen in der internationalen Politik zeigen, wie komplex und brisant die Lage bleibt.

    Nordkoreas Einfluss und neue Fronten

    Eine der alarmierendsten Entwicklungen ist die Beteiligung nordkoreanischer Truppen an der Seite Russlands. Dieses ungewöhnliche Bündnis verstärkt die Fronten und gibt dem Krieg eine noch unberechenbarere Dimension. Die Entsendung nordkoreanischer Einheiten unterstreicht, wie sehr Russland auf externe Unterstützung angewiesen ist – ein Zeichen von Schwäche oder eine gefährliche Eskalation?

    Nordkoreas Rolle könnte die Dynamik verändern und macht die Situation noch komplizierter für die internationale Gemeinschaft. Wie weit wird diese Allianz gehen? Und wie kann der Westen darauf reagieren?

    Der unerschütterliche Wille der Ukraine

    Trotz aller Hindernisse zeigt die Ukraine einen beeindruckenden Widerstand. Die Aussage, sich niemals zu ergeben, ist mehr als nur ein Slogan. Es ist eine Überlebensstrategie – ein klares Zeichen an Russland, dass Kiew auch nach 1000 Tagen nicht nachgibt.

    Doch wie lange kann diese Haltung aufrechterhalten werden? Der Krieg hat das Land und seine Menschen bis an ihre Grenzen gebracht. Die Zukunft bleibt ungewiss, doch eines ist klar: Die Ukraine kämpft weiter, mit allem, was sie hat.

    Dieser Konflikt ist längst nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen zwei Nationen. Er ist ein Symbol für den Widerstand gegen Unterdrückung und für den Wunsch nach Freiheit. Die kommenden Tage und Wochen könnten entscheidend sein – und die Welt schaut genau hin.

  • „Wir arbeiten auf den Cent genau“: Spagat der Bürgermeister angesichts staatlicher Sparmaßnahmen

    „Wir arbeiten auf den Cent genau“: Spagat der Bürgermeister angesichts staatlicher Sparmaßnahmen

    Angesichts der von der französischen Regierung geforderten Haushaltskürzungen stehen viele Bürgermeister vor schwierigen Entscheidungen. Die Maßnahmen, die lokale Gemeinden zu drastischen Einsparungen zwingen, könnten das soziale und kulturelle Leben erheblich beeinträchtigen. Zum Auftakt des Kongresses der französischen Bürgermeister am Dienstag in Paris planen viele Stadtoberhäupter, ihren Unmut öffentlich zu machen. Haushaltsdruck und unmögliche Entscheidungen Emmanuel Sallaberry, Bürgermeister von Talence bei Bordeaux, steht exemplarisch für die Herausforderungen, mit denen viele Gemeinden konfrontiert sind. Bis 2025 muss er zwei Millionen Euro einsparen – eine Summe, die dem Jahresbudget für die kommunale Polizei oder die Schulkantinen entspricht. Für Sallaberry sind beide Ausgaben essenziell, was die Suche nach Alternativen zu einem schmerzhaften Balanceakt macht. „Es ist Wahnsinn“, so der zentristische Politiker, der die Sparmaßnahmen als „beispiellose Sparpolitik“ bezeichnet. Ä…

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  • Jordan Bardella: „Ein sauberes Führungszeugnis ist Voraussetzung für RN-Kandidaten“

    Jordan Bardella: „Ein sauberes Führungszeugnis ist Voraussetzung für RN-Kandidaten“

    Jordan Bardella, Vorsitzender des Rassemblement National (RN), betonte in einem Interview mit dem Sender BFMTV am Montag, dass Kandidaten seiner Partei ein „sauberes Führungszeugnis“ vorweisen müssen, um sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Diese Aussage erfolgte vor dem Hintergrund der laufenden juristischen Verfahren gegen Marine Le Pen, der ehemaligen Parteivorsitzenden und Kandidatin für das Präsidentenamt. „Regel Nummer eins“ für RN-Kandidaten Laut Bardella ist die Regel, keine Vorstrafen zu haben, seit jeher ein Grundprinzip des RN. Er räumte jedoch ein, dass es Fälle gebe, in denen Kandidaten eine schwierige Vergangenheit verschwiegen hätten. „Das ist immer die Politik, die wir verfolgt haben“, erklärte er. Für Bardella sei ein unbeflecktes Führungszeugnis auch eine Grundvoraussetzung, um ein parlamentarisches Amt auszuüben. Auf die Frage, ob diese Regel auch auf Marine Le Pen angewendet würde, falls sie im Prozess um die angeblichen Scheinbeschäftigungen im EU-Parlament zu einer…

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  • Guadeloupe unter Wetterwarnung Orange: Starke Regenfälle und Gewitter

    Guadeloupe unter Wetterwarnung Orange: Starke Regenfälle und Gewitter

    Ein aktives Gewitterfrontsystem überquert derzeit die französische Inselgruppe Guadeloupe und sorgt für heftige Regenfälle und Stürme. Météo France hat daher eine orangefarbene Wetterwarnung für starke Regenfälle und Gewitter ausgesprochen. Insbesondere Autofahrer werden zur Vorsicht gemahnt.

    Wetterlage und Vorhersage

    Es hat sich ein intensives Gewittergebiet über dem französischen Überseedepartement Guadeloupe gebildet. Seit dem späten Vormittag des 18. November bringen stationäre Gewitter über dem Norden von Basse-Terre und Grande-Terre sowie in den Höhenlagen erhebliche Regenmengen. Diese Gewitter werden sich im Laufe der Naht und des 10. November auf weite Teile der Region ausbreiten und zu intensiven Niederschlägen führen.

    Die prognostizierten Regenmengen könnten zu schnellen Wasseranstiegen, Überflutungen und sogar Erdrutschen führen.

    • Grande-Terre: 60 bis 90 mm Regen innerhalb von drei Stunden möglich.
    • Basse-Terre: 80 bis 100 mm Regen erwartet.

    Marie-Galante und die Saintes scheinen von der Wetterverschlechterung weitgehend verschont zu bleiben.

    Eine Wetterbesserung wird für den Abend des 19. November prognostiziert.

    Erste Niederschlagsdaten

    Zwischen 11 und 12 Uhr wurden bereits erhebliche Regenmengen gemessen:

    • Port-Louis: 28 mm in einer Stunde.
    • Sainte-Rose Cluny: 22 mm in einer Stunde.

    Sicherheitsmaßnahmen

    Die Behörden rufen zur Wachsamkeit auf, besonders für Verkehrsteilnehmer, da die Straßenverhältnisse durch Überschwemmungen und rutschigen Untergrund gefährlich werden können.

    Es bleibt abzuwarten, ob sich die Situation am Abend wie vorhergesagt entspannt – bis dahin gilt es, auf mögliche Gefahren vorbereitet zu sein.

  • Geiselnahme in einer Pizzeria in Issy-les-Moulineaux: Festgenommener in psychiatrischer Behandlung

    Geiselnahme in einer Pizzeria in Issy-les-Moulineaux: Festgenommener in psychiatrischer Behandlung

    Bereits am vergangenen Samstag ereignete sich in einer Pizzeria in Issy-les-Moulineaux (Hauts-de-Seine) eine Geiselnahme, bei der ein 38-jähriger Mann vier Menschen festhielt. Nach seiner Festnahme wurde er nun zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Nanterre am Montag, den 18. November.

    Der Vorfall: Vier Mitarbeiter als Geiseln

    Der Mann verschanzte sich am Samstagnachmittag mit einem Messer in dem Restaurant und hielt vier Angestellte fest. Kunden waren zum Zeitpunkt der Geiselnahme nicht vor Ort. Die Spezialeinheit der Polizei (BRI) wurde eingesetzt, um mit dem Geiselnehmer zu verhandeln. Nach Stunden konnte er schließlich überwältigt und verhaftet werden.

    Medizinische und rechtliche Situation des Täters

    Die Untersuchungshaft des Mannes wurde bereits am Samstagabend aufgehoben. Grund hierfür sei sein gesundheitlicher Zustand, der eine Haftunfähigkeit bescheinige, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann wurde daraufhin in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Die Ermittlungen dauern an, und es ist geplant, die Untersuchungshaft fortzusetzen, sobald sein Zustand dies zulässt.

    Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Täter um eine Person mit Drogensuchtproblemen. Seine genauen Beweggründe für die Tat bleiben bislang unklar.

    Ein glimpflicher Ausgang

    Glücklicherweise kam es bei dem Vorfall zu keinen Verletzten. Die Einsatzkräfte der BRI konnten die Geiselnahme ohne den Einsatz von Gewalt beenden, und die Angestellten des Restaurants blieben unverletzt.

    Dieser Vorfall wirft jedoch Fragen auf – nicht nur nach den genauen Hintergründen der Tat, sondern auch nach den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die zu solchen Situationen führen. Welche Rolle spielen Suchtprobleme und psychische Erkrankungen bei solchen Gewalttaten? Ein Fall, der neben der juristischen Aufarbeitung auch gesellschaftliche Debatten anstoßen könnte.

  • Neuer Befall durch Feuerameisen im Departement Var entdeckt

    Neuer Befall durch Feuerameisen im Departement Var entdeckt

    In der südfranzösischen Gemeinde La Croix-Valmer wurde ein weiteres Nest der sogenannten Feuerameisen entdeckt. Dies bestätigte der Radiosender France Inter am 18. November. Bereits 2022 wurde diese invasive Ameisenart erstmals in Toulon gesichtet. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Nestern besteht, ist derzeit unklar.

    Ein schmerzhafter Fund

    Die Entdeckung in La Croix-Valmer geht auf den Hinweis von Frédéric, einem Hausbesitzer, zurück. Nachdem seine Kinder nach Aufenthalten im Garten über schmerzhafte und stark juckende Stiche klagten, untersuchte er die Ursache und fand die winzigen, gelb-orange gefärbten Insekten. „Die Stiche fühlen sich an wie kleine Stromschläge“, berichtet er. Die Ameisen haben sich mittlerweile im gesamten Garten ausgebreitet, was den Alltag erheblich erschwert: „Man muss ständig prüfen, wo man sitzt oder sich bewegt.“

    Eine globale Bedrohung

    Die sogenannte Feuerameise, ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika stammend, gilt als eine der invasivsten Spezies weltweit. Laut Olivier Blight, Ameisenspezialist an der Universität Avignon, ist diese Art wahrscheinlich durch den internationalen Handel mit Zierpflanzen nach Europa gelangt.

    „Diese Ameise ist eine der schlimmsten Arten, die wir uns vorstellen können“, warnt Blight. „Sie richtet erhebliche Schäden an der Biodiversität an.“ Als Beispiel nennt er die Situation in Neukaledonien, wo diese Ameisenart weite Teile der Wälder übernommen hat. „Dort hört man keine Insekten mehr, kaum noch Vögel. Entweder verlassen die Tiere die Region, weil sie gestört werden, oder sie fallen der Ameise zum Opfer.“

    Eine wachsende Gefahr für Europa

    Die elektrische Ameise breitet sich seit einigen Jahren kontinuierlich in Europa aus. Die Europäische Union hat sie 2022 offiziell als „besorgniserregende invasive Art“ eingestuft. Der Befall stellt nicht nur eine Bedrohung für die heimische Flora und Fauna dar, sondern beeinflusst auch den Alltag der betroffenen Menschen erheblich.

    Wie geht es weiter?

    Die Entdeckung im Var zeigt, wie dringend Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung dieser Ameisenart notwendig sind. Experten betonen, dass Prävention und eine schnelle Reaktion entscheidend sind, um langfristige Schäden zu minimieren. Doch wie effektiv können solche Maßnahmen sein, wenn der globale Handel weiterhin als Einfallstor für diese und andere invasive Arten dient?

    Für die betroffenen Regionen bleibt der Kampf gegen diese winzigen, aber äußerst problematischen Eindringlinge eine große Herausforderung.

  • G20: Die Ukraine-Krise im Fokus des Gipfels

    G20: Die Ukraine-Krise im Fokus des Gipfels

    Der G20-Gipfel, der am 18. und 19. November in Brasilien stattfindet, wird von einem zentralen Thema geprägt: der Krieg in der Ukraine. Dieser Konflikt, der die Weltpolitik seit über anderthalb Jahren erschüttert, steht ganz oben auf der Agenda. Auch Frankreich will eine aktive Rolle spielen und seine Stimme deutlich machen. Macron fordert eine „dauerhafte Friedenslösung“ Emmanuel Macron, der Präsident Frankreichs, hat bereits im Vorfeld des Gipfels betont, wie wichtig es sei, eine „dauerhafte Friedenslösung“ zu verhandeln. Dabei geht es nicht nur um einen schnellen Waffenstillstand, sondern um eine langfristige Stabilisierung der Region. Doch wie kann so eine Lösung aussehen, wenn die Fronten zwischen Moskau und Kiew verhärtet bleiben? Interessanterweise fehlen zwei gewichtige Akteure bei diesem Treffen: Wladimir Putin und Donald Trump. Putin ist aufgrund eines internationalen Haftbefehls der Internationalen Strafgerichtshofes nicht präsent. Trump, der kürzlich als US-Präsident wieder…

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